Ein Generationen-Problem?

Dienstag, 18. Oktober 2016

Dieses Foto mit dem Lautaer Jens Bitzka aus dem Jahre 2011 hätte auch gestern entstanden sein können: An dieser Stelle fließt nach wie vor phenolhaltiges Grundwasser aus der "Blauen Donau" in den Schleichgraben. Foto: Ralf Grunert

Der Grad der Kontamination des Grundwassers im Abstrom der sanierten Teerteiche in Richtung „Blauen Donau“ in Lauta ist noch immer "signifikant". So lautet die Antwort der Sächsischen Staatregierung auf eine Bündnisgrünen-Anfrage im Landtag.

Circa zehn Jahre nach der Sanierung der Teerteiche als Lautawerks-Altlast ist ein Abkling-Effekt der Kontamination noch nicht feststellbar.

Da keine Nachlieferung von Schadstoffen aus den Teerteichen mehr stattfinden kann, ist langfristig mit einem Rückgang zu rechnen, prognostiziert die Landesregierung.

Der Lautaer Jens Bitzka wohnt im Bereich der "Blauen Donau". Er spricht von einem Generationen-Problem und ist der Meinung: "Da werden wohl noch Jahrzehnte vergehen, bis das giftige Grundwasser im Gebiet der ,Blauen Donau' nicht mehr stinkt." (red)

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