Dreistellige Millionenkosten

Mittwoch, 15. März 2017

Foto: Mirko Kolodziej

112 Millionen Euro soll die bergtechnische Sanierung des Knappensees bis 2025 kosten. Das ergibt sich aus der Budgetplanung, die das zuständige sächsische Wirtschaftsministerium dem Hoyerswerdaer Tageblatt auf Anfrage zugänglich gemacht hat.

Die gegen eine von den Behörden befürchtete Rutschungsgefahr gerichtete Sanierung in ehemaligen Tagebaugelände selbst soll zwar Ende 2021 abgeschlossen sein. Es wird sich dann allerdings laut Ministerium noch eine Rekultivierungsphase anschließen, die im Etat eingepreist sei.

Den Angaben aus Dresden zufolge sind von 2012 bis 2016 bereits rund 37 Millionen Euro in Richtung Knappensee geflossen. Dieses Jahr kommen zwölf Millionen dazu, bis 2025 weitere 63 Millionen. (red)

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Kommentar von Eberhard Mühle |

Im Gutachten der Sanierer vom August 2013 steht auf Seite 122, 4. Abschnitt: "Entsprechend dem vorliegenden Planungsstand ist für den nördlichen Abschnitt im Bereich "U" (Bungalowgemeinschaft "Knappensee Nordstrand" in Maukendorf) die seeseitige Herstellung eines Stützkörpers geplant"! Und auf Seite 149 ist in der Kostentabelle 15, die "Summe Rekultivierung" aufgeführt. Auf Seite 17 steht so was wie: "der Minimierung der Inanspruchnahme Unbeteiligter" und "Optimierung der Bauzeiten", auch aktuellen Bauzeitenplan. Und der wurde demnach, wie zu DDR Zeiten schon um gut 2 Jahre überboten. Schade, daß ich mit der deutschen Sprache so meine Probleme habe. Sind bestimmt Mißverständnisse!