Busfahrer fordern mehr Geld

Mittwoch, 10. April 2019

Über die Hälfte der Busfahrer der Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda sind gewerkschaftlich organisiert. Hier die Streikversammlung vor dem Betriebstor. Foto: Uwe Schulz
Über die Hälfte der Busfahrer der Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda sind gewerkschaftlich organisiert. Hier die Streikversammlung vor dem Betriebstor. Foto: Uwe Schulz

Hoyerswerda. Am Mittwochmorgen fuhr in und um Hoyerswerda kein Linienbus. Sowohl bei Regiobus als auch bei der Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda blieben die Busse bis 8 Uhr morgens im Depot. Grund war ein Warnstreik der Gewerkschaft Verdi. Vor der zweiten Verhandlungsrunde mit dem Arbeitgeberverband Nahverkehr e.V. geben die Arbeitnehmer damit ihren Forderungen Nachdruck.

Es geht unter anderem um die Erhöhung der Einstiegsgehälter und um eine bessere Bezahlung der Azubis. Die sächsischen Mitarbeiter im Regionalverkehr verweisen dabei auf den schon in Sachsen-Anhalt geltenden Stundenlohn von 15,66 Euro.

Erhebliche Auswirkungen hatte der Streik auf den Schülerverkehr. Vor einigen Schulen spielten sich aufgrund des noch höheren Pkw-Aufkommens teils chaotische Szenen ab. Die Gymnasien waren angehalten, Zuspätkommer dennoch zu den heute stattfindenden Prüfungen zuzulassen. (red)

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