Auf dem Holzweg

Freitag, 01. März 2019

Bei den Fällungen vor wenigen Tagen im Park am Ehrenhain in Hoyerswerda sind pro Baum etwa drei Raummeter Holz angefallen. Eine Fuhre ging an den Bauhof. Solche Stammteile können durchaus als Bruthöhle verwendet werden. Foto: Ralf Grunert

Hoyerswerda. Gesägt, geschreddert, verfeuert und verkauft - das alles passiert mit dem Holz, das bei Baumfällungen und Baumpflege im Hoyerswerdaer Land anfällt.

In der Elsterheide und in der Gemeinde Spreetal zum Beispiel wird das Gros des anfallenden Holzes verfeuert, da einige Gemeinde-Einrichtungen noch mit Holzheizungen betrieben werden.

In den meisten Gemeinde besteht die Möglichkeit für die Bürgerschaft, das anfallende Holz käuflich zu erwerben. Mancherorts wird es angeliefert, andernorts muss es abgeholt werden.

Wertvolles Holz wird in Hoyerswerda teilweise eingelagert oder in eine Versteigerung gegeben. So brachte schon mal ein Eichenstamm, den eine Parkett-Firma aus Bayern ersteigert hat, gutes Geld ein. 

Die Ausschreibung von Fällungen und Baumpflegemaßnahmen wird vielerorts mittlerweile so gestaltet, dass die beauftragte Firma das Holz selbst verwertet oder entsorgt. (red)

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