Abgabe der Mehrheit?

Mittwoch, 07. November 2018

Foto: Gernot Menzel
Foto: Gernot Menzel

Hoyerswerda. Die Stadt Hoyerswerda hält derzeit an der Lausitzer Seenland Klinikum GmbH 51 Prozent der Anteile, die Sana Kliniken AG 49 Prozent. Jetzt gibt es einen Vorstoß, die Mehrheitsverhältnisse zu ändern. Die strategische und operationelle Führung  hat Sana freilich ohnehin schon seit der Beteiligung 2009 inne, die Stadt musste sich an den Großinvestitionen als Gesellschafter nicht beteiligen. Vor geraumer Zeit wurde dieser Zustand bereits von der Rechtsaufsicht moniert.

Mit dem Anteileverkauf, so heißt es in den nichtöffentlich geführten Gesprächen, würde der Stadt etwa eine Million Euro zukommen. An der Besetzung des Aufsichtsrates soll sich nichts ändern. Zudem gibt es Investitionszusagen seitens Sana.

Andererseits meinen Kritiker, dass das Klinikum zur kommunalen Daseinsfürsorge gehöre, und die Stadt daher die Mehrheit in der GmbH behalten sollte. (red)

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