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Sonntag, 26. März 2017

Die Pinguine mussten viele Wochen ausschließlich im Innenstall verbringen. Foto: Uwe Schulz
Die Pinguine mussten viele Wochen ausschließlich im Innenstall verbringen. Foto: Uwe Schulz

Seit Freitag können die zwölf Humboldt-Pinguine wieder auf ihrer Außenanlage beim Schwimmen im Wasserbecken des Zoos Hoyerswerdas beobachtet werden. Am Donnerstag kam laut Zooverwaltung die offizielle Bestätigung des Veterinäramtes, dass die Stallpflicht für Geflügel zum Schutz vor der Vogelgrippe wieder aufgehoben wurde.

Noch etwas zaghaft und ungläubig betraten die Pinguine ihre Anlage. Diese wurde erst gründlich gecheckt und man kämpfte um die besten Nisthöhlen, bevor sich die Tiere ins frische Wasser trauten. Allerdings wollten drei der Pinguine nicht mit auf die Anlage. Denn sie blieben lieber auf ihren Eiern sitzen, die sie in der Zeit in ihrem Innengehege gelegt hatten. Es ist laut Zoo davon auszugehen, dass die Eier weiterhin von den Vögeln ausgebrütet werden, auch wenn es nicht die gewohnte Nisthöhle ist. Die öffentlichen Schaufütterungen bei den Humboldtpinguinen finden nun wieder wie gewohnt täglich 10.45 Uhr und 14.45 Uhr für die Besucher statt.

Fast vier Monate mussten die insgesamt 102 Vögel des Zoos in Innenställen bleiben, ausschließlich für die Mandschurenkraniche, Nandus und Pinguine hatte der Zoo eine Ausnahmegenehmigung erteilt bekommen. Zum Schutz der Tiere wurden die zwei Nanduweibchen und zwölf Humboldt-Pinguine in ihren Ställen gelassen. Die Pelikane müssen aufgrund von Bauarbeiten noch ein wenig länger in ihrem Winterquartier verweilen. (red)

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