Der Weihnachtsmarkt ist eröffnet

Samstag, 15. Dezember 2012

Reichsfürstin Teschen bittet nach Hoyerswerda auf ihren Weihnachtsmarkt
Reichsfürstin Teschen bittet nach Hoyerswerda auf ihren Weihnachtsmarkt

Punkt 16 Uhr findet man am Freitagnachmittag, wenn der Hoyerswerdaer Weihnachtsmarkt startet, auf dem Zoo-Parkplatz geradeso noch einen Stellplatz. Etliche Autos fahren in die Schloßstraße und nehmen erst in Höhe Braugasse die Vollsperrung der Straße wahr. Also rangieren und umdrehen. Die Fußgänger zieht es aber praktisch alle in eine Richtung - zum Weihnachtsmarkt. Auf dem Schwarzen Markt hat die Feuerwehr bereits ein hübsches Feuer angezündet.

Derweil kämpfen zwei, drei Standbetreiber mit dem Umstand, dass sie keinen Strom haben. Da wird der Glühwein beim besten Willen nicht warm. Ein Stückchen weiter ist das deutsche Weihnachtsmarktgetränk Nummer 1 schon heiß und fertig zum Verkauf. Neben der Postsäule wird er beispielsweise über dem offenen Feuer erhitzt und kostet wie an den meisten Ständen 2 Euro. Würstchen brutzeln, Schaschlyk-Duft liegt in der Luft.

Die ersten Schnitzkunstwerke und Mützen werden an den Ständen begutachtet. Und 16.20 Uhr geht auch endlich die Beleuchtung am Weihnachtsbaum an. Kinder drehen auf dem Karussell und der Eisenbahn ihre Runden. Der Markt füllt sich zusehends. Unter den Füßen wird der Schnee fein zermahlen und immer wieder kommt das Gespräch darauf, dass es ja am Wochenende regnen soll und wie schön es doch mit dem Schnee beim Weihnachtsmarkt ist.

Ein offener Zweispänner dreht seine Runden. Von der Bühne erklingen live gespielt die gängigsten Weihnachtslieder dieser Welt. Derweil huscht schon eine Schöne mit weißer Perücke und eher sommerlichem Dekolleté über den Platz, werden Weihnachtsmann und das Bescherkind gesichtet. Leute der Bäckerei Pieprz schleppen einen Tisch mit der aus fünf einzelnen Exemplaren zusammengesetzten Stolle heran, die zum größten Teil schon aufgeschnitten ist. Punkt 17 Uhr eröffnet Oberbürgermeister Stefan Skora den Weihnachtsmarkt, der in diesem Jahr erstmals ein Teschenmarkt sein wird, wenngleich natürlich ein weihnachtlicher.

Der Dank des OB gilt den Sponsoren und den Machern des Marktes. Und natürlich darf ein gut beklatschter Seitenhieb auf den diesjährigen Dresdener Weihnachtsbaum nicht fehlen. Der Hoyerswerdaer ist in diesem Jahr aber eben auch wirklich ein besonders schöner. Dann geht es an Stolleschneiden und Stückeverteilen. 17.10 Uhr ist der Markt gut gefüllt. Immer mehr Menschen strömen heran. Die Parkplatzsuche am Zoo ist jetzt aussichtslos. Denn alle wollen zum Weihnachtsmarkt.

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