Zustimmung zur Lausitzbad-Erweiterung


von Tageblatt-Redaktion

Zustimmung zur Lausitzbad-Erweiterung
Grafik: Bauplanung Bautzen / Stefan Mundt

Hoyerswerda. Eine weitere Hürde genommen hat das Vorhaben, das Lausitzbad zu modernisieren und zu erweitern. Im Zusammenhang mit dem Struktur-Stärkungs-Programm des Bundes für die Noch-Kohle-Regionen hat der sogenannte regionale Begleitausschuss grünes Licht für einen 20-Millionen-Euro-Zuschuss gegeben.

Unter den 38 für die Lausitz bewilligten Vorhaben sind auch Mittel für die energetische Sanierung der Lausitzhalle, für die Erweiterung des Wasserwerkes im WK VI oder für eine Angebotserweiterung im Dorfmusem in Zeißholz. Wenn auch der Bund einen Haken gemacht hat, können Förderanträge bei der SAB gestellt werden.

Die Lausitzbad-Modernisierung zielt unter anderem auf Touristen ab. So soll ein zweites 25-Meter-Becken angebaut werden. Ferner ist vorgesehen, die Eingangsbereiche von Bad und Sauna zusammenzulegen. Und: Für die beengt agierenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter soll es neue Räumlichkeiten geben. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Rene Dorfeld schrieb am

Über die geplante Erweiterung des Lausitzbades kann ich aus der Ferne nur den Kopf schütteln. Selbst sehr wohlhabende Gemeinden in Bayern müssen überdimensionierte Erlebnisbäder aufgeben. In einer Region mit vielen tollen Seen, die zum Teil schon um Touristen konkurrieren, ein Erlebnisbad noch zu erweitern, ist vielleicht kein so guter Plan. Zudem werden so Gelder aus einem "Struktur-Stärkungs-Programm" für eine Investition verbraucht, die grundsätzlich zum Ausstieg aus der Kohleförderung und strukturellen Schaffung von neuen Arbeitsplätzen gedacht sind. Langfristig sind neue Arbeitsplätze sicherlich wichtiger als ein defizitäres Erlebnisbad. VG Rene D.

Conny Seifert schrieb am

Nun finde ich es gut, das Lausitzbad zu modernisieren. Frage mich aber, wieso der Eingangsbereich von Bad und Sauna wieder zusammengelegt werden soll . Hatten wir das nicht schon mal? Wieso können öffentliche Gelder, sprich Steuergelder, so verschwendet werden? Vor Jahren, mit der Planung und Umsetzung, die Eingangsbereiche zu trennen, nun wieder alles rückgängig zu machen.

Torsten Weniger schrieb am

Herr Dorfeld, ich kenne Sie zwar nicht, aber ich mag die Art, wie Sie denken!

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