Kunst-Sammler trifft Zcom-Droiden


von Tageblatt-Redaktion

Kunst-Sammler trifft Zcom-Droiden
Foto: Mirko Kolodziej

Hoyerswerda. Erinnert sich noch wer an das 2011 vom Stadtrat beschlossene und längst entsorgte Stadtmarketing-Konzept „Kunst der Stunde“? Es setzte auf die Außendarstellung der Stadt mittels Kunst und Technik. Das Konzept an sich mag tot sein, aber das Zuse-Computermuseum verbindet beide Komponenten trotzdem immer wieder.

Das Zcom verfügt neuerdings über einen Roboter, der spricht und tanzt, mit dem man Tic-Tac-Toe spielen und den man mit dem Verschicken von Grüßen beauftragen kann. Der freundliche Droide Pepper Alpha ist eine Dauerleihgabe der Ostsächsischen Sparkasse und „arbeitet“ in der Besucher-Betreuung.

Seinen Dienst begonnen hat das kybernetische Kerlchen während der Eröffnung einer Sonderausstellung. „Behind His Glasses“ widmet sich den Inspirationen von Computerpionier, Künstler und Hoyerswerdas Ehrenbürger Konrad Zuse (1910 – 1995). Untertitel: „von Skizzen, Vorbildern und Konrad Zuses Konstruktionen der Welt“.

Zur Vernissage konnte Zcom-Chefin Andrea Prittmann (links) auch den Dresdener André Döhring (rechts) begrüßen. Er sammelt privat Zuse-Kunstwerke und hat für die Schau 16 davon zur Verfügung gestellt, die somit erstmals in Hoyerswerda zu sehen sind. Die Ausstellung dauert bis zum 5. Mai. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Thomas Häntschke schrieb am

Für die beschriebenen Aufgaben muss das kybernetische Kerlchen aber noch einiges lernen, denn bei seiner Vorstellung haperte es noch und das Kerlchen sorgte für einiges Schmunzeln bei den anwesenden Gästen.

Oder war es doch der berühmte Vorführeffekt?

Ansonsten eine interessante Sonderausstellung zum künstlerischen Schaffen von Konrad Zuse.

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