Zu Besuch in den Neubauten an der Scadoer Straße

Hoyerswerda. Nicht einmal zwanzig Jahre ist es her, als im WK VIII an der Scadoer Straße zwischen Schöpsdorfer- und Herrmannstraße eine fünfgeschossige Gebäudezeile mit 150 Wohnungen abgerissen wurde. Nun geht der der erste Abschnitt des Neubebauungsprojektes des Unternehmens Süba dem Ende entgegen. Vor ziemlich genau drei Jahren hat der Stadtrat einen Bebauungsplan dafür beschlossen.
Kurz darauf, im Herbst 2022, begannen die Arbeiten. Süba-Inhaber Maik Preusche kann nun berichten: Sieben der acht Doppelhäuser sind fertig und verkauft, am achten wird gearbeitet. Ganz nach Käuferwunsch passen auf die Bodenplatten zwei grundsätzlich gleiche Typen: Eines der fertigen Gebäude hat anders als die anderen drei statt zwei Etagen – und 140 Quadratmeter Wohnfläche.

Die Zweigeschosser verfügen über hundert Quadratmeter – unten ein Wohnzimmer von 27 Quadratmetern, dazu eine Küche mit Kammer und ein Hausanschlussraum, der gleichzeitig auch die Gästetoilette ist. Die Treppe nach oben gibt es das Badezimmer – wenn nicht anders gewünscht - regulär mit Badewanne und Dusche mit bodengleichem Zustieg sowie je nach Bedarf zwei oder drei Zimmer.

Maik Preusche sagt, ganz klassische Zielgruppe seien dafür junge Familien mit ein oder zwei Kindern. In der Neustadt wird natürlich mit Fernwärme geheizt. Dass Fußbodenheizungen verbaut sind, hat unter anderem den Effekt, dass man nicht aufs Freihalten von Heizkörpern achten muss. Zum Standard gehören außerdem ein Stellplatz fürs Auto und die Terrasse mit Gärtchen in Richtung Stauffenbergstraße.
Die Nachfrage ist aus Süba-Sicht zwar in Ordnung, aber nicht mehr ganz so groß wie beim vorherigen Projekt an der Paul-Ehrlich-Straße im WK V, wo 26 Doppelhäuser entstanden sind. Maik Preusche verweist zur Begründung auf Baukosten, die um 25 bis 30 Prozent gestiegen sind sowie ebenfalls gestiegene Zinsen für Baukredite.

Weiter in Planung ist an der Kreuzung Stauffenberg- / Herrmannstraße als Abschluss in Richtung Norden ein Mehrfamilienhaus. Acht Wohnungen mit Größen zwischen 77 und 147 Quadratmetern Fläche sollen hier entstehen. „Wir haben vor, wenn wir ein Unternehmen finden, das freie Kapazitäten hat, noch in diesem Jahr zu beginnen“, erklärt Maik Preusche.
Mirko Kolodziej
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