Wo gibt es im Seenland die größten Barrieren?


von Tageblatt-Redaktion

Wo gibt es im Seenland die größten Barrieren?
Foto: Angela Donath

Senftenberg. Wie man Menschen mit Handicap den Urlaub im  Lausitzer Seenland erleichtern kann,  war dieser Tage zentrales Thema bei einem Erfahrungsaustausch auf Einladung des Tourismusverbandes. Die Teilnehmer konnten dabei unter anderem testhalber mit einem Handbike fahren.

Es ging nicht nur um den Zugang zum Wasser über Schrägen oder Rampen, sondern auch um die Möglichkeiten des Öffentlichen Personennahverkehrs. Als schlechtestes Beispiel genannt wurde Hoyerswerdas Bahnhof, dessen Gleise momentan noch nicht barrierefrei erreichbar sind. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Karl Kurth schrieb am

"Wo gibt es zur Zeit die größten Barrieren?" Würde ich meinen: im östlichen Teil des Altkreises! Während der Bärwalder See und die westliche Seite des Lausitzer Seenlandes monatlich mit mit neuen Errungenschaften auftrumpfen, bleibt das alte Seenland auf der Strecke. Knappensee, Silbersee, Mortkaer See oder auch der Dreiweiberner See sind derzeit von der touristischen Nutzung im großen Rahmen völlig abgeschnitten. Weder Kanäle zur Verbindung noch eine Nutzung wie auf anderen Seen ist möglich. Teils noch nicht mal mit einem kleinen Boot mit E-Motor. Dabei sind doch gerade diese Seen Vorreiter für eine naherholungsorientierte Entwicklung und werden nun wieder hinten dran gehangen. Baut noch mehr Wasserschutzgebäude, Wasserpolizeistationen usw. Hauptsache ihr vergesst nicht den Ursprung der Seenlandgeschichte. Wie wäre es eigentlich, den Geierswalder und den Partwitzer See mal für 10 Jahre zu zu machen wegen Sanierungsarbeiten? Fängt dort an zu investieren wo die Erde als erstes umgegraben wurde!!!

Hagen Wendlandt schrieb am

Hallo Herr Kurth, vor langer Zeit wurden für die Seen entsprechende Nutzungskonzepte erstellt. So dürfen im Gegensatz zum Geierswalder See auf dem Dreiweiberner See z.B. keine Motorboote verkehren. Das Speicherbecken Lohsa II dient ausschließlich als Wasserspeicher usw...
Insofern denke ich, dass eine Nutzung nach Konzept sinnvoller ist, da es die Vielfalt enorm steigert. Es macht auch keinen Sinn an jedem See dieselbe Eisbude und Tretboote anzutreffen.

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