Niedrigwasser in Spree und Schwarzer Elster


von Tageblatt-Redaktion

Niedrigwasser in Spree und Schwarzer Elster
Am Hoyerswerdaer Hauptwehr floss das Wasser der Schwarzen Elster seit dem Wochenende nicht mehr über die Fischbauchklappe, sondern nur noch durch die Fischtreppe. Inzwischen hat es aber geregnet. Foto: Uwe Schulz

Hoyerswerda/Cottbus. Kaum Niederschlag im Juni in Verbindung mit hochsommerlichen Temperaturen führten zu einem deutlichen Rückgang der Abflüsse in der Spree und Schwarzen Elster. Einige Mindestabflüsse können trotz erster ergriffener Maßnahmen nicht mehr gehalten werden.

Im Bereich der Spree sieht es so aus, dass die sächsischen Speicher in den Wintermonaten 2020 und 2021 ihr Stauziel erreichen konnten.  Sie haben in der zweiten Juni-Woche mit der Niedrigwasseraufhöhung für Brandenburg und Berlin begonnen.

In der Schwarzen Elster haben die ausbleibenden Niederschläge im Einzugsgebiet zu einem drastischen Einbruch des Abflusses geführt. Am Pegel Neuwiese wurden am 17. Juni circa 0,23 Kubikmeter pro Sekunde gemessen. Der mittlere Abfluss liegt bei 2,95 Kubikmeter pro Sekunde.

In der 23. Kalenderwoche wurde begonnen, mit Ausleitungen aus der Grubenwasserreinigungsanlage Rainitza und durch Abgabenerhöhung aus dem Senftenberger See den Pegel zu stützen. Dadurch fällt der Wasserstand im Senftenberger See um ein bis zwei Zentimeter pro Woche.

Aufgrund der Wetterprognosen wird davon ausgegangen, dass die Niedrigwassersituation, die gerade erst begonnen hat, sich weiter verschärfen wird. (red)

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