Wie gefährlich ist Mobilfunk-Strahlung?

Samstag, 30. November 2019

Foto: Mirko Kolodziej

Hoyerswerda. In den Stadtrat eingeladen war diese Woche ein Mann, den das "Handelsblatt" vor zwei Jahren unter der Überschrift "Deutschlands stille Visionäre" zu den hundert cleversten Innovatoren des Landes zählte. Professor Dr. Frank Fitzek hat an der Technischen Universität Dresden den Lehrstuhl für Kommunikationsnetze inne.

Seine Aufgabe im Neuen Rathaus: Er sollte zum Thema "5G Lab Germany - Forschungsfeld Lausitz sowie Informationen zu möglichen Gesundheitsschäden durch 5G-Mobilfunk" sprechen. Als die Pläne für Anwendungstests in Hoyerswerda und Welzow im Sommer bekannt wurden, machte eine Gruppe "Leben statt Sterben" ihre Bedenken öffentlich.

Fitzek sagt: "Es gib keinen wissenschaftlichen Beweis, dass Mobilfunk gesundheitsschädliche Folgen hat - außer psychosomatische. Da werden Leute wirklich krank. Das ist der umgekehrte Placebo-Effekt." Stadtrat Detlef Degner (AfD) zitierte dagegen den Neurophysiologen Professor Dr. Karl Hecht, der von kritischen Langzeitwirkungen ausgeht. (red)

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