Weiteres Buch über Neustadt-Architekt


von Tageblatt-Redaktion

Weiteres Buch über Neustadt-Architekt
Foto: TB-Archiv

Hoyerswerda. Unter den Neuerscheinungen des Bücherjahrs 2020 ist eine weitere Biografie von einem der Väter der Hoyerswerdaer Neustadt. „Architekt im Widerstand – Rudolf Hamburger im Netzwerk der Geheimdienste“ von Eduard Kögel ist im Berliner Verlag Dom publishers erschienen.

Rudolf Hamburger (1903 – 1980, hier – rechts – mit Richard Paulick auf einer Baustelle) arbeitete von 1959 bis 1963 als stellvertretender Leiter des Aufbaustabs für die Neustadt. Er war aber auch der Ehemann von Ursula Hamburger, die während des gemeinsamen Exils in China für einen sowjetischen Geheimdienst arbeitete und das später unter dem Künstlernamen Ruth Werner im Buch „Sonjas Rapport“ verarbeitete.

Rudolf Hamburger selbst wurde Opfer stalinistischer Repressalien, verpflichtete sich aber auch dem Ministerium für Staatssicherheit gegenüber zur Mitarbeit – bevor er selbst beobachtet wurde. 2013 hatte bereits sein Sohn Michael unter dem Titel „Rudolf Hamburger – Zehn Jahre Lager – Als deutscher Kommunist im sowjetischen Gulag“ eine Biografie veröffentlicht. (red)

„Architekt im Widerstand“ – DOM publishers – 336 Seiten kosten 28 Euro, ISBN 978-3-86922-761-0

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