Wasserverbund Lausitzer Revier gegründet


von Tageblatt-Redaktion

Wasserverbund Lausitzer Revier gegründet
Foto: Mirko Kolodziej

Schwarze Pumpe. Dass das Wasserwerk der Leag (im Bild) im Industriepark langfristig nichts mehr zur Trinkwasserversorgung in der Region beitragen kann, ist schon geraume Zeit klar. Mit der Reduzierung der Menge der Sümpfungswässer aus den Tagebauen wurde die Wasserqualität schlechter. Spätestens mit dem Ende der Kohle-Verstromung versiegt die Quelle ganz.

Dem entgegenwirken will der neue Trinkwasserverbund Lausitzer Revier. In ihm arbeiten regionale Versorger zusammen, die schon bisher kooperiert haben. Es geht nun im Wesentlichen um Planung und Bau neuer Aufbereitungs- sowie Speicher-Anlagen. Immerhin hängen 250.000 Menschen sowie diverse Betriebe davon ab.

Mit dabei sind die Versorgungsbetriebe Hoyerswerda VBH, der Spremberger Wasser- und Abwasserzweckverband SWAZ, der Senftenberger Wasserverband Lausitz WAL, die Kamenzer Energie- und Wasserversorgung AG Ewag sowie der Verband Mittlere Neiße-Schöps mit den Stadtwerken Weißwasser SWW. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Rüdiger Nobel schrieb am

Bedeutet das, dass sich der Verbraucher jetzt analog Strom und Gas den preisgünstigsten Wasseranbieter aussuchen kann ??

Mirko Kolodziej schrieb am

Hallo Rüdiger, das bedeutet es nicht. Nach wie vor bestimmen die Kommunen über die Art und Weise der Wasserversorgung auf ihrem Territorium. Die Wasserversorger der Lausitz beliefern sich aber schon länger gegenseitig, etwa bei Verbrauchsspitzen oder bei der Außerbetriebnahme von Wasserwerken zwecks Reparatur. Jetzt geht es um eine Vertiefung dieser Kooperation - wohl auch, um im Zusammenhang mit dem sogenannten Strukturwandel gemeinsame Projekte zur Förderung anzumelden. Mirko Kolodziej, Redaktion

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