Waldbad-Ertüchtigung ist ein Mammut-Vorhaben


von Tageblatt-Redaktion

Waldbad-Ertüchtigung ist ein Mammut-Vorhaben
Auf dieser Zeichnung hat die Planerin erste Gedanken über die zukünftige Gestaltung des Bernsdorfer Waldbades zu Papier gebracht. Plan/Fotomontage: Architekturbüro Ilona Palme/arteffective

Bernsdorf. Bei der Ausstattung und Gestaltung ist das Bernsdorfer Waldbad irgendwo im Bereich der 1970er-Jahre stehengeblieben. Eine im November von der Stadt in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie soll den Weg aufzeigen, wie dem beliebten Naherholungszentrum der Schritt in die Neuzeit gelingen kann.

Bei einem Online-Meeting mit zwölf Teilnehmern wurden von der Planerin Ilona Palme unlängst die ersten Arbeitsergebnisse präsentiert. Als Stärken des Waldbades wurden insbesondere dessen idyllische Lage, die Wasserqualität und auch die Lage am Froschradwanderweg genannt.

Zuletzt jährlich um die 20.000 Besucher unterstreichen, wie beliebt das Waldbad ist. Und das trotz der vielen Schwächen, die es gibt. Das beginnt bei der in die Jahre gekommenen Bausubstanz und reicht über defekte Einfriedungen bis hin zu überalterten Medienzuführungen und der zersplitterten Lage diverser Funktionsgebäude, sprich Rezeption, Sanitär, Umkleiden, Rettungsschwimmer, Versorgung und Zeltkino.

Nun werden sich die Stadträte mit dem Entwurf der Machbarkeitsstudie befassen, wobei es neben den Einzelmaßnahmen vor allem auch um Kosten und einen möglichen Realisierungszeitraum gehen dürfte. (red)

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