Vorm Krankenhaus wird eine Ampel aufgestellt

Mittwoch, 24. Juli 2019

Foto: Mirko Kolodziej

Hoyerswerda. An der Grollmußstraße vor dem Klinikum wird in den nächsten Tagen eine Ampelanlage gebaut. „Wenn die Verkehrsbelastung hoch ist, hat der Fußgänger es schwer, hier über die Straße zu kommen“, begründet Götz Gleiche vom städtischen Verkehrsamt das Vorhaben.

Da hilft auch die vor fünf Jahren eingerichtete Tempo-30-Zone am Krankenhaus nicht viel. Sie wird nach Inbetriebnahme der Ampel auch wieder aufgehoben. Spätestens im September soll es so weit sein. Die Stadt investiert nach Auskunft aus dem Tiefbauamt rund 20.000 Euro.

Im Rathaus geht man nicht nur davon aus, dass das Ganze Fußgängern helfen dürfte. Ein Zusatz-Stopp für Fahrzeuge sollte auch dazu beitragen, dass Autofahrer nicht mehr so lange warten müssen, wenn sie vom Lipezker Platz fahren oder aus der Ratzener Straße abbiegen wollen. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Kommentar von Kerstin Grummt |

Da muss man sich doch nicht wundern. Alle Zufahrten einwärts und auswärts sind in Hoyerswerda im Zuge der ewig andauernden Bauphasen gesperrt. Man muss damit rechnen, dass man sich demnächst einfliegen lassen muss. Landeplatz in Nardt ist ja immerhin vorhanden.

Kommentar von Iris Marullalioglu |

Noch eine Ampel? Wirklich? Andere Länder wie Tschechien lösen das einfach mit einem absoluten "Vorfahrtsgebot" für Fussgänger an bestimmten Strassenabschnitten! Die Ampel ist um ein vielfaches teurer. Ich liebe unseren Schilderwald !

Kommentar von Thomas Häntschke |

Wenn man in Nardt gelandet ist, ist man aber noch nicht in der Innenstadt. Was mich aber mehr interessieren würde, ist der Umstand wie lang die "Autoschlange" auf beiden Fahrspuren sein wird, wenn die FußgängerInnen diese Querungsmöglichkeit nutzen, wobei vor allem die Länge der Fußgänger-Grünphase eine Rolle spielt, so daß die überwiegend ältere Bevölkerung, ohne Angst es nicht zu schaffen, über die Straße gehen kann. Desweiteren frage ich mich, wie sich diese Ampel auf die Rettungsdienste auswirken wird, wenn sie mit den Einsatzfahrzeugen (Notfall) nicht an den anderen Fahrzeugen vorbeikommen und es somit zu Zeitverzögerungen bei der Rettung von Leben kommt. MfG Thomas Häntschke

Kommentar von Lutz Fichtner |

Ich frage die Verantwortlichen, warum unbedingt eine Ampelanlage (die bestimmt kostenintensiv ist) gebaut werden muss. Was bedeutet das? Der Fußgängerüberweg, welcher volkstümlich besser als Zebrastreifen bekannt ist, ist eine Querungsanlage für Fußgänger sowie Kranken- und Rollstuhlfahrer. Die amtliche Abkürzung hierfür lautet FGÜ. Neben dem Hinweis, dass sich hier ein FGÜ befindet, muss dieser entsprechend Beschildert sein.  (Text aus www.strassenschilder.de)

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