Geschichtsheft: Von Bäckern, Bienenvätern und Weinbergen


von Tageblatt-Redaktion

Geschichtsheft: Von Bäckern, Bienenvätern und Weinbergen
Foto: Stadtverwaltung Hoyerswerda

Hoyerswerda. Warum stehen Ursula Philipp von der Gesellschaft für Heimatkunde, Marcel Steller vom Stadtmuseum, Oberbürgermeister Stefan Skora (CDU) und Museums-Mitarbeiterin Boglárka Ilona Szücs (von links nach rechts) hier wohl an der Ecke Markt / Spremberger Straße? Nun, im Eckhaus befand sich lange Zeit eine Bäckerei.

Ein „Streifzug durch die Geschichte des Bäckerhandwerks“ ist einer der Beiträge im Neuen Hoyerswerdaer Geschichtsheft Nummer 23, das die Autoren jetzt vorgestellt haben. Ein anderes Thema ist eine Erinnerung an ehemalige Cafés, Kneipen und Lokale.

Was die Bäckerei betrifft: Bekannt ist, dass sie sich um 1800 im Besitz einer Familie Salzenbrodt befand, deren Wirken im hiesigen Bäckerhandwerk urkundlich sogar bis 1746 zurückzuverfolgen ist. Durch Heirat kam die Bäckerei 1819 an Familie Druschke, die sie länger als ein Jahrhundert betrieb. Die letzte Eigentümerin Erna Druschke verpachtete sie. Erst Mitte der 1960er wurde das Geschäft aufgegeben.

Geschichtsheft Nr. 23 „Von Bäckern, Bienenvätern und Weinbergen“ kostet sechs Euro. Zu haben ist es im Stadtmuseum sowie im Eingangshäuschen des Zoos. (red)

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Es werden nur jene Kommentare veröffentlicht, die unter Angabe des vollständigen Namens und einer gültigen E-Mail-Adresse (für Rückfragen) abgegeben wurden.

Was ist die Summe aus 1 und 1?