Vertriebenenmuseum zieht ins Bergbaumuseum


von Tageblatt-Redaktion

Vertriebenenmuseum zieht ins Bergbaumuseum
Foto: Gernot Menzel

Knappenrode. Einen Mietvertrag unterschrieben haben am Mittag im Bergbaumuseum Knappenrode (von links nach rechts) Birgit Weber vom Landratsamt als Immobilien-Eigentümer, Frank Hirche als Vorstand des Rates der Stiftung Erinnerung und Begegnung sowie Oliver Brehm vom Industriemuseen-Zweckverband, dem Energiefabrik-Betreiber.

Die Stiftung bringt im bisherigen Besucherinformationszentrum sowie einem kleineren Nebengebäude ihren "Transferraum Heimat" unter, eine Art musealen Bildungsort zu Heimat, Flucht, Vertreibung und Integration. Einweihung soll im nächsten Jahr sein, wenn das verkleinerte Bergbaumuseum nach seinem laufenden Umbau wiedereröffnet wird.

Ursprünglich war geplant, dass der "Transferraum" unter dem Dach des Hoyerswerdaer Bahnhofs eingerichtet werden soll. Das hat sich allerdings zerschlagen. Frank Hirche: "Es war einfach nicht finanzierbar." Gemeint ist der Eigenanteil, den die beiden Eigentümer des Bahnhofs zusätzlich zum Fördergeld des Landes hätten aufbringen müssen. (red)

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