Vertriebenen-Museum soll im Herbst 2021 öffnen


von Tageblatt-Redaktion

Vertriebenen-Museum soll im Herbst 2021 öffnen
Foto: Katrin Demczenko

Knappenrode. Dr. Jens Baumann vom sächsischen Innenministerium war im November 2019 auf dem Gelände der früheren Brikettfabrik, als es um den Einzug einer Art Vertriebenen-Museum in ein bisher vom Bergbaumuseum genutztes Gebäude ging. Nun kam er erneut in das künftige „Bildungs- und Begegnungszentrum Transferraum Heimat“ der Stiftung „Erinnerung, Begegnung und Integration“ des sächsischen Landesverbandes der Vetriebenen.

Wie er sagte, habe der Historiker Lars-Arne Dannenberg aus Königsbrück das Konzept angepasst. Der Wissenschaftler Dr. Jozef Zaprucki und seine Frau, die Kulturmanagerin Julita Izabela Zaprucki, hatten es vor einigen Jahren ursprünglich für Hoyerswerdas Bahnhof geschrieben. Das Vorhaben, die Erinnerungsstätte dort unterzubringen, ist aber geplatzt.

Frank Hirche, CDU-Stadtrat in Hoyerswerda und Vorsitzender des Landesverbandes der Vertriebenen, kündigte an, die Umbauarbeiten im früheren Empfangsgebäude der Energiefabrik würden im September beginnen. Kernstück des sogenannten „Transferraums“ wird ein Eisenbahnwaggon sein, der symbolisch für die Vertreibung steht. Die Eröffnung ist für den Herbst 2021 angepeilt. (red)

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