Verhältnisse weiterhin in der Schwebe
Laubusch. Weiter in der Schwebe ist eine Sanierung des großräumigen Kippengebietes des früheren Tagebaus Laubusch, vormals Grube Erika (1916-1962). Nach wie vor gibt es keine Verständigung, ob der Bund nach Bergrecht oder wie am Knappensee das Land Sachsen nach Polizeirecht zuständig ist – und zahlen muss.
Der Chef des Sächsischen Oberbergamtes, Prof. Dr. Bernhard Cramer, sagt, die unter anderem beim Verwaltungsgericht in Dresden anhängigen Klageverfahren zur Klärung der Grundsatzfrage seien weiter nicht abgeschlossen. Eine Aussage zur Sanierung sei daher nicht absehbar.
Das Gebiet zwischen Nardt, Neuwiese, Tätzschwitz, Lauta-Dorf und Laubusch ist seit genau zehn Jahren behördlich gesperrt. Leidtragende sind vor allem jene Grundstückseigentümer, die ihren darauf stehenden Wald nicht normal bewirtschaften können. (red)
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