Unmut über Schul- und Kindergartenschließungen


von Tageblatt-Redaktion

Unmut über Schul- und Kindergartenschließungen
Foto: Ralf Grunert

Bernsdorf. Ihre Unzufriedenheit mit den erneuten Schließungen von Kindergärten und Schulen auf Basis der neuen Regularien des Bundes zur Eindämmung von Covid-19 zum Ausdruck gebracht haben Kinder und Eltern zum Wochenstart. Sie waren zwischen der örtlichen Grundschule und der Kita „Pfiffikus“ unterwegs. Weil das Ganze zuvor nicht behördlich angemeldet worden war, gab es von Amts wegen eine Anzeige seitens der Polizei. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Burkhard Förster schrieb am

Wann sollten denn die Kinder die Demo anmelden? Die Schließung kam doch zum Wochenende und da ist keine Behörde offen. Außerdem liefen die doch auf dem Bürgersteig. Müssen Spontandemos angemeldet werden?
Aber eine Anzeige ist für die Polizeistatistik gut.
Man sollte sich den Umgang mit der Bevölkerung gut überlegen.

Daniel Müller schrieb am

Sehr geehrter Herr Förster, hier sehe ich nichts Falsches von der Polizei. Unwissendes Handeln schützt vor Strafe nicht, ganz einfach. Hier in Deutschland muss einfach alles eingehalten werden, was uns vorgesetzt wird. Und hier sehen sie die Auswirkung, dass wir NICHT im einem Rechtsstaat leben!

Kein einzelner Mensch und keine Gruppe
sollen alleine die Macht haben.

Jeder darf seine Meinung sagen.

Alle Menschen haben die gleichen Rechte.

Jeder Mensch ist wertvoll.

Das stand mal in unserem Grundgesetzt, ist leider nur noch ein Witz. Und wer das anspricht, ist heutzutage sogar ein rechter, rechtsradikaler oder Rassist. Weil es trifft ja überhaupt nichts mehr zu.

Und hier stimme ich Herrn Förster zu, man sollte sich wirklich mal den Umgang mit der Bevölkerung richtig überlegen.

Claudia Schmaler schrieb am

Danke an alle Teilnehmer, vorwiegend Eltern, Großeltern und natürlich die Kinder, die sich für ihre Rechte und die unserer Kinder stark machen und einsetzen.
Bleibt stark, haltet durch und lasst euch nicht unterkriegen.
Unseren Kinder und ihrer Zukunft zuliebe.

Angelika Müller schrieb am

Ich kann die Eltern und Kinder voll verstehen. Alles kam wieder viel zu kurzfristig am Wochenende. Keinen hat es interessiert, wie die Eltern das so schnell organisieren.
Es hat doch alles super funktioniert. Die Lehrer und Kinder wurden 2 mal wöchentlich getestet, die Größeren hatten Wechseluntericht. Frau Merkel und Herr Spahn haben leider keine Kinder. Sie wissen gar nicht, was sie ihnen antun.

Torsten Weniger schrieb am

Ich werde zwar den Zorn auf mich ziehen, aber ich finde die Notbremse mehr als überfällig. Das, was die Ministerpräsidenten sich nicht getraut haben, kam nun zu spät, zu lasch und nicht konsequent genug.
Man hätte die Osterferien perfekt nutzen können, alles nochmal zu, die Kinder eh zu Hause. Aber Nein, wir gewähren den wenigen, aber lauten Stimmen Gehör und geben nach. Das Ende vom Lied ist das Rumgeeiere, was wir seit November erleben.

So nun noch etwas zu dem Artikel und den Kommentaren dazu. Am Donnerstag ging die Bundesnotbremse durch den Bundesrat und war damit quasi beschlossen. Seit zwei Wochen ist das bereits Thema. Eine Demo hätte daher sehr wohl vorab beantragt werden können!
Ich habe mich zum Zeitpunkt der "Demo" bereits um unsere Kinder gekümmert. Das Eine braucht Bespaßung, das Andere wird per Lernsax beschult und hatte da schon eine Videokonferenz. Trotz aller Schwierigkeiten bekommen wir das immer irgendwie hin. Wir gehen aus dieser schwierigen Zeit gestärkt heraus, weil wir gelernt haben einander zuzuhören, Lösungen zu finden und auch mal mit wenigen Dingen klar zu kommen.
Niemals würde ich auf die Idee kommen, meine Kinder für so eine Sache zum Demonstrieren zu animieren. Ich würde eher dafür Demonstrieren, dass bitte alle Eltern sich gleichermaßen um ihre Kinder kümmern. Ohne Geschrei, ohne Vorurteile, ohne Vorwürfe und vor allem ohne Handgreiflichkeiten. Reden soll da helfen!

Was Kinder vor allem brauchen ist die Liebe ihrer Eltern. Spielfreunde können sie auf dem Spielplatz treffen, dafür braucht es keinen Kindergarten. Die großen Kids organisieren sich schon selber und fragen nach Hilfe.

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