Umstellung von Diesel auf Strom 2031


von Tageblatt-Redaktion

Umstellung von Diesel auf Strom 2031
Foto: TB-Archiv / Julia Lindenberger

Hoyerswerda. Der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) nennt eine Elektrifizierung und Kurvenreaktivierung auf der Schienenstrecke Graustein-Spreewitz, einen Ausbau der Strecke Dresden – Bautzen – Görlitz sowie einen Ausbau der Strecke Arnsdorf – Kamenz – Hosena als Voraussetzungen für die Gestaltung eines nachhaltigen und zukunftsfähigen Angebotes auf seinem heutigen Dieselnetz. Künftig will er hier Fahrzeuge mit Stromabnehmern oder sogenannte Oberleitungs-Batterie-Hybridfahrzeuge, die sowohl mit als auch ohne Fahrdraht elektrisch angetrieben unterwegs sein können, einsetzen.

So steht das in den jetzt auf der VVO-Webseite veröffentlichten Unterlagen zum Projekt Rail2L – Die Lausitz am Zug. Sie nehmen auch Bezug auf die perspektivisch geplante Zugverbindung Dresden – Kamenz – Bernsdorf – Hosena – Senftenberg / Hoyerswerda – Spremberg – Cottbus. Der Systemwechsel von Diesel zu Strom sei zum Ende der Laufzeit der jetzigen Verkehrsverträge anvisiert, das ist im Dezember des Jahres 2031. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Reinhard Ständer schrieb am

Die Konzeption ist erst einmal interessant. Allerdings steht auch auf Seite 10 von "Rail2L" vom VVO: "Ohne entsprechende Förderung wird die angestrebte Attraktivierung des Lausitzer Reviers ... nicht möglich sein." Was wohl heißt: Es ist noch nicht sicher, ob es dafür vom Staat Geld gibt. Und wir alle wissen, dass Ausgaben z.B. im Verteidigungshaushalt oder bei Inflation wichtiger sein werden als Züge und Gleise.

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