Sporthallenbau startet Anfang des kommenden Jahres


von Tageblatt-Redaktion

Sporthallenbau startet Anfang des kommenden Jahres
Grafik: Stadt Hoyerswerda / Arge Bauhoys / Gatas

Hoyerswerda. Im Rathaus laufen letzte Vorbereitungen auf den geplanten Bau einer Sporthalle an der Oberschule im WK I. Die Verwaltung hat jetzt detaillierte Angaben dazu veröffentlicht, wann welche Arbeiten zu erledigen sein werden. Es handelt sich noch nicht um Ausschreibungen, sondern um Bekanntmachungen als Orientierung für die gerade sehr gut beschäftigten Baufirmen. Die Verwaltung will so die Frist für den Eingang von Angeboten verkürzen.

Baubeginn für die Dreifeldhalle an der Stauffenbergstraße soll nach dem Winter sein. Vorgesehen ist unter anderem eine ausklappbare Tribünenanlage mit Platz für 300 Zuschauer. Den Informationen zufolge ist die Fertigstellung im Sommer 2023 angestrebt. Aktuell müssen die Schülerinnen und Schüler die Turnhalle an der Kühnichter Heide nutzen. Die neue Halle soll rund neun Millionen Euro kosten. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Karl Kurth schrieb am

SgH Weniger. Ich teile ihre Meinung Teils Teils.
Zu jeder großen Schule gehört eine moderne Sporthalle, auch als Dreifelderhalle.! Gerade in städtischer Hand für den Vereinssport denke ich ganz wichtig. Mit den Tribünen bin ich auch geteilter Meinung. Es gibt da am BSZ die große Halle mit genügend Zuschauerrängen. Ich wüste jetzt auch keinen Verein aus der Stadt, der zwingend mehr Zuschauerplätze braucht! Schaut euch mal die Halle in Radidor an. Vier fünf Reihen Zuschauerränge für Turniere. Mehr braucht der Vereinssport nicht. Lieber den Augenmerk auf den Schulsport. Hoyerswerda ist keine "Großstadt " mehr und Mehrzweckhallen wie in Wittichenau wäre meiner Meinung nach für Hoyerswerda auch nicht sinnvoll. Konzentriert euch auf den Sport, nicht auf Tribünen.
Vielleicht nicht passend: Dem Bundestag geht es nicht anders - je mehr Plätze usw usw usw????

Mirko Kolodziej schrieb am

Hallo Herr Weniger, naja, es gibt in der Stadt genau eine Halle mit Tribüne, das ist die des BZS. Ich stehe da jetzt nicht so detailliert im Stoff, aber die Schule wie die Halle gehören dem Kreis. Man hört da immer mal von "Reibungsverlusten". Was die Betriebskosten angeht, bin ich nicht aussagefähig. Ich habe nur mitbekommen, dass der jetzt geplante Bau schon so eine Art "Sparvariante" ist. Die Wünsche wuchsen und wuchsen - und zum Schluss hat das Rathaus die Reißleine gezogen, ein an der staatlichen Förderung gemessenes Finanz-Limit gesetzt und wieder abspecken lassen. Nun ist der Bau demokratisch so entschieden und man wird sicher, wenn die Halle steht, sehen, ob's so passt, wie man sich das vorstellt. Eines ist mal klar: Die olle Tonne im WK IX, die die Schülerinnen und Schüler aktuell nutzen, ist nicht nur recht betagt, sondern erfordert auch Fußmärsche, die den Sportunterricht doch arg limitieren. Ihre Anmerkung zur Beliebtheit des Schulsports kann ich nachvollziehen. Denn auch ich war in der Schule nicht unbedingt das, was man eine Sportskanone nennt. Allerdings erinnere ich mich auch gut daran, dass ich damit in einer Minderheit stand. Eine ganze Reihe meiner Klassenkameradinnen und -kameraden fanden Sport recht vergnüglich. Vergnüglicher als Mathe. Mirko Kolodziej, Redaktion

Torsten Weniger schrieb am

Es ist doch immer wieder überraschend, welche Wellen ein Kommentar schlagen kann.

Meine Intension zu dem Kommentar lag viel mehr darin, den Inhalt des Sportunterrichts zu hinterfragen. Klar braucht man eine Sporthalle, keine Frage, wie sollte man sonst eine Vielzahl von Sportarten anbieten können.

Angesichts der EUR 9 Mio. sei aber die Verhältnismäßigkeit schon hinterfragt. Ich habe selber 2 Kinder und sehe welchen Mehrwert der 2 stündige Sportunterricht pro Woche für die körperliche Entwicklung mit sich bringt.
Schaue ich auf die Schüler vor meiner Haustür sehe ich Fehlstellungen der Füße, der Wirbelsäule usw. und da frage ich mich schon, kann ein gezielter physiologischer, muskulärer Aufbau unseren Kids im Rahmen des Sportunterrichts nicht langfristig so manches Leiden ersparen.

Wenn es aber nur um den Spaß und die Begeisterung am Sport geht, dann ist so eine moderne Turnhalle was geiles. So lange am Ende Sporttalente nicht mit 16 Jahren schon zur Knie-OP oder vergleichbaren müssen?!

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