Teure Angelegenheit für die Wohnungsgesellschaft


von Tageblatt-Redaktion

Teure Angelegenheit für die Wohnungsgesellschaft
Foto: TB-Archiv / Uwe Schulz

Hoyerswerda. Trockenheit und Zerstörungswut sind die beiden Dinge, die der städtischen Wohnungsgesellschaft bei der Pflege ihrer Parks am meisten zu schaffen machen. Man stecke, so das Management, jährlich einen erheblichen Betrag in die Grünanlagen.

Dazu zählen der Skulpturenpark im WK II (im Bild) ebenso wie der Adam-und-Eva-Park im WK V oder der Findlingspark Klein Nochten im WK III. Die Pflege koste in jedem Jahr eine sechsstellige Summe. „Das Geld muss aufgebracht werden“, so Geschäftsführer Steffen Markgraf.

Und so ist genau zu überlegen, wie oft man im Sommer wässern kann. Was Leute angeht, die auf Ordnung und Sauberkeit pfeifen, hat die WH vor allem Aufwendungen, um Beschmierungen an Sitzgelegenheiten zu beseitigen. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Andreas Müller schrieb am

Schade, dass einige die Maßnahmen zur Verschönerung der Stadt sabotieren. Ich empfehle, die Pflanzen gegen solche zu tauschen, die auch Trockenheit vertragen. Hier mal Richtung Mittelmeer schauen. Mir gefallen die gestalteten Parks gut. Danke an die Errichter!

Peter Freilich schrieb am

„Die Pflege koste in jedem Jahr eine sechsstellige Summe. 'Das Geld muss aufgebracht werden' “

Das wusste man doch vorher oder nicht, warum denn jetzt sich darüber ausweinen?

Heike Vogt schrieb am

Die Pflege der Pflanzen und die Trockenheit sind die eine Seite und ein Tausch gegen Pflanzen, die auch längere Trockenphasen überstehen, wäre sicher eine gute Lösung. Was mich aber viel mehr ärgert, ist die bewusste Zerstörung oder Verschmutzung der Anlagen und Objekte durch die Menschen selbst. In meinen Augen sind das Straftaten, die viel mehr verfolgt und geahndet werden müssten und dafür auch die Mittel zur Verfügung stehen würden. Es ist wirklich traurig, dass es immer noch Leute gibt, die den Wert der Arbeit anderer nicht schätzen und achten.

Thomas Taubner schrieb am

Falls Herr Markgraf es nicht weiß, aber ich habe mal davon gehört, dass eine regionale Firma aus Schwarzkollm Bewässerungsanlagen plant und baut.
Das schützt in jedem Fall die Pflanzen vor dem Austrocknen und sieht auch nicht so öde aus wie die Säcke an den Bäumen.

Vor Vandalismus und Graffiti schützt es leider nicht. Es gibt aber Ansätze dazu. In Frankfurt regnet es von der Decke in stillen Ecken, denn keiner möchte gern im Regen stehen während des Konsums.

Und Herrn Freilich gebe ich recht. Da sollte man sich vorher gut beraten lassen.

Man darf auch nicht vergessen, Alternativen zu bieten. Da bedarf es Kreativität. Die Vandalen wird es immer geben, doch vielleicht lässt sich Ihre überschüssige Energie auch an andere Stelle sinnvoll einsetzen.

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