Wird es Straßen mit Vorrang für Radfahrer geben?
Hoyerswerda. Auf einigen Straßen der Stadt könnten Fahrradfahrer künftig Vorrang bekommen. Die Stadtverwaltung informiert über Pläne beziehungsweise erste Ideen bezüglich eines entsprechenden Modellprojektes.
Es gehe, heißt es aus dem Rathaus, um die Entwicklung sogenannter Radverkehrsachsen hin zu zentralen Versorgungsbereichen beziehungsweise größeren Stadtteilzentren.
Die Stadt will sich zur Finanzierung beim Bundesprogramm Nationale Klimaschutzinitiative bewerben. Ausgangspunkt waren Gedanken, die marode Luxemburgstraße zur Fahrradstraße umzubauen. (red)
Kommentare zum Artikel:
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Roland Wusk schrieb am
Dann bitte auch die Schulstraße. Die ist genauso marode wie die Luxemburgstr. und müsste dann den ganzen Verkehr auffangen. Schon jetzt hat man das Gefühl ab früh um 5 Uhr an der Autobahn zu wohnen.
Manfred Scheffler schrieb am
Als ob diese Stadt wirklich keine andere größere Sorgen hat! Eine Katastrophe – von einer blühenden wohnwerten Stadt von der Politik zu einer Schlaglochinsel abgewirtschaftet.
Gut Nacht!
Manfred Scheffler schrieb am
Wo sind denn übrigens unsere schönen Oberleitungsbusse geblieben? Wer hat übrigens diesen Rückbau angeordnet? Wer ist für diesen großen Fehler verantwortlich? Dann brauchten wir uns nicht mit solchen kleinkarierten Dingen zu beschäftigen, welche jährlich zusätzlich unnötige Kosten erfordern.
Marco Hilprecht schrieb am
Ja, es ist sehr klimafreundlich, wenn alle Kfz den Fahrradfahrern ständig Vorrang gewähren müssen. Diese halten sich sowieso höchst selten an Verkehrsregeln. Und deswegen ist es nur logisch, diesen jetzt ihr Vorrecht per Verordnung zu verbriefen. Gilt dieses Vorrecht dann auch am Bahnübergang? Wäre doch nur logisch, wenn Lok- und Zugführer auch bremsen müssen, um den Fahrradverkehr passieren zu lassen.
Ich dachte immer, ein flüssiger Verkehr per "Grüner Welle" würde dem Klima dienen. Man lernt immer dazu. Bremsenstaub und Reifenabrieb sind die neuen Katalysatoren für saubere Luft. Statt Radwege in ordentlichem Zustand auszubauen, widmen wir die Straßen um.
Gott, schenke den Verantwortlichen Hirn, oder entlohne Sie gerecht für ihr geistiges Versagen.
Marita Gatzlaff schrieb am
Wir von der Bürgerinitiative Mitmachstadt Hoyerswerda begrüßen diese Entwicklung sehr. Wir wollen, werden (und haben bereits) unter anderem mit zielgerichteten Ideen und deren Umsetzung das ökologische Bewusstsein stärken, den CO2-Ausstoß verringern und damit einen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz leisten. Wenn unsere Stadt (Stadtverwaltung/Stadtrat) sich für diese umweltfreundliche Entwicklung ebenso einsetzt, dass das Radfahren in unserer Stadt noch attraktiver wird, kommt dies den Bürgern, den Touristen und der Umwelt zugute.
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