Rathaus bittet um Hinweise zu Abfall-Ferkelei


von Tageblatt-Redaktion

Rathaus bittet um Hinweise zu Abfall-Ferkelei
Foto: Stadt Hoyerswerda

Hoyerswerda. Das Bild ist am Montagvormittag am Rand des WK X aufgenommen worden, und das Rathaus hat sich entschlossen, in diesem Fall illegaler Müllentsorgung öffentlich nach dem, der oder den Verantwortlichen zu suchen.

Die Stadtverwaltung sagt, sie wüsste gern, wer Bretter, Säcke, Metallschrott, einen Drehstuhl und einen Rasenmäher einfach so am Straßenrand entsorgt hat. Die Rede ist von rechtlichen Konsequenzen.

Freilich bedarf es dazu genaueren Wissens um die Identität des Abfall-Ferkels. Die Stadt bittet also um Hinweise. Wer etwas beitragen kann, wird ersucht, unter 457 324 anzurufen oder eine Mail zu schreiben: Rene.Berndt@Hoyerswerda-Stadt.de . (red)

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Kommentare zum Artikel:

Angelika Müller schrieb am

Leider ist das nicht die einzige illegale Müllentsorgung in der Stadt. Es geht mit unzähligen Zigarettenkippen überall los und hört bei Kühlschrank, Fernseher usw. auf.
Auch am Rande der Altstadt in der Nähe der Hundefreilauffläche findet man diversen Müll, ganz zu schweigen von Hundekotbeuteln, die überall rumliegen. Bestes Beispiel die neue Bushaltestelle an der zukünftigen Grundschule, da ist noch kein Papierkorb, also werden die Beutel einfach so "abgelegt ". Pfui Teufel!!!

Manuela Hendrich schrieb am

Ich verstehe diese Dreckfinken einfach nicht. In den Wäldern sieht es nicht anders aus. Einfach alles illegal entsorgen? Wenn man den Müll, vorallem alte Möbel, Kühlschränke usw. schon einmal im Auto bzw. auf dem Hänger hat, warum schafft man das nicht gleich zur legalen Entsorgung? Für mich haben diese Leute einfach keinen Verstand.

Kornelia, Jeglinski schrieb am

Ich wohne in der L.-Herrmann-Straße und an der Ecke Stauffenbergstraße jedes Jahr das gleiche – die Flaschen werden ständig in die Büsche geschmissen, ich kann unsere Gesellschaft nicht mehr verstehen oder ich bin zu alt für diese Welt, ich bin sehr traurig, wie Menschen mit unserer Natur umgehen, und mach mir Sorgen um meine Enkel.

Hans Zoyke schrieb am

Ich frage mich, wozu das Ordnungsamt Geld bekommt. Es ist ja leichter Falschparker oder zu Blitzen, wo keine Gefahr ist. Man sollte diese Leute einsetzen, um Umwelt Sünder zu stellen.

Ronald Will schrieb am

Die illegale Müllentsorgung ist ein Spiegel unserer Gesellschaft. Er wird uns vorgehalten. Überall. Da nützt es nichts, sich zu empören. Da hilft nur Vorbild sein oder als Eltern/Großeltern in den Schulen einwirken, dass dort dieses Thema immer wieder auf die Tagesordnung kommt und gemeinsame "Müllsammeleinsätze" durchgeführt werden. Wenn die Kinder davon genervt sind, gewinnen sie damit fürs Leben gleich mehrfach: Arbeitsergebnisse machen glücklich, Teamgeist wird gestärkt, Wertschätzung einer sauberen Umwelt steigt. Also – verlangt in den Elternversammlungen verbindliche Stückzahl solcher Arbeitseinsätze. Die Mehrheit der anwesenden Eltern wird dafür sein. Also handeln und nicht nur meckern. Und mitmachen. (PS: wenn wir spazieren gehen, nehmen wir auf dem Rückweg immer entdeckten Müll mit.)

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