So soll Asien in Hoyerswerdas Zoo aussehen
Hoyerswerda. Auf der ehemaligen Kamelanlage (im Plan links unten) im Zoo sollen in Bälde Rote Pandas und Kleine Anoa-Büffel leben. So sieht es die Konzeption für den künftigen Asien-Bereich vor, die jetzt von der Zoo, Kultur und Bildung gGmbH vorgestellt wurde.
Die Umsetzung dieses Teils des Masterplans für einen nach Erdteilen gegliederten Zoo soll der Einrichtung eines neuen Wirtschaftshofes folgen. Die ZooKultur plant mit Geld aus dem Fonds des Bundes für die Strukturstärkung in den Noch-Kohle-Regionen.
Der Asien-Bereich soll 5,5 Millionen Euro kosten, wovon die ZooKultur 412.000 Euro alleine stemmen müsste. Das Geld steht zwar im Wirtschaftsplan, man hofft aber auch auf Spenden. Die Realisierung ist bis Ende 2025 vorgesehen. (red)
Kommentare zum Artikel:
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Anett Linke schrieb am
Die Fördermittel für den Strukturwandel können laut Förderrichtlinie nur von Kommunen oder öffentlichen Unternehmen (wie dem Lausitzbad und dem Zoo und den VBH, die kommunale Töchter sind) beantragt werden; von privaten Unternehmen nur, wenn sie mit dem beantragten Projekt öffentliche Aufgaben erfüllen. Es ist also (mit Ausnahme der Mittel aus dem Just Transition Fund) gar nicht möglich, neue Jobs in der Privatwirtschaft zu fördern. Aber soweit ich die aktuellen Zahlen und Studien überblicke, ist das auch gar nicht nötig. Wir brauchen keine neuen Arbeitsplätze, sondern Arbeitskräfte. Selbst die LEAG baut derzeit nicht ab, sondern sucht für den Ausbau erneuerbarer Energien weitere Fachkräfte. Und tolle Freizeitmöglichkeiten, wie sie jetzt ausgebaut werden, sind vielleicht für den einen oder die andere ein Grund, nach Hoyerswerda (zurück) zu kommen.
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