Zunehmenden Wassermangel in den Fokus genommen


von Tageblatt-Redaktion

Zunehmenden Wassermangel in den Fokus genommen
Foto: LMBV

Hoyerswerda. Woher kommt eigentlich das Wasser für die Flüsse der Region und nachfolgend für die Seen, wenn es 1. immer trockener wird und 2. nach dem Ende des Bergbaus auch kein Wasser aus der Tagebautrockenhaltung mehr zugeführt wird? Unter anderem mit solchen Fragen beschäftigte sich jetzt die 1. Wasserkonferenz Lausitz.

Sachsens Umweltministerium sagt, schon während des heißen Sommers im vorigen Jahr hätten 60 Prozent des Wassers in der Spree aus der Tagebau-Wasserhaltung gestammt. Und 2019 habe die Lausitz Energie Bergbau AG 246 Millionen Kubikmeter Wasser für die Oberflächengewässer der Lausitz beigesteuert.

Der staatliche Bergbausanierer LMBV sieht Lösungsansätze in einer stärkeren Vernetzung der Gewässer, einer Erhöhung der Speicherkapazitäten sowie dem Einsatz wassersparender Technologien. Nötig sei auch eine länderübergreifende Organisationsstruktur. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Werner Petrick schrieb am

Der Knappensee soll nach der Bauerei zum See neuen Typus werden. Nach unseren Informationen wird sich das Speichervolumen des Sees reduzieren. Gibt's dazu offizielle Zahlen der "Sanierer"?

Mirko Kolodziej schrieb am

Hallo Herr Petrick, wir haben noch keine Zahlen, sondern bisher lediglich die Erklärung, dass weder die Ursachenforschung beendet ist noch die Maßnahme-Planung begonnen hat. Wir hören derzeit diverse Spekulationen, aber nichts wirklich Substanzielles. Das ist eine Woche nach der Rutschung ja auch nicht sonderlich überraschend. Wir behalten’s aber im Hinterkopf. Mirko Kolodziej, Redaktion

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