Sanierungsbeginn an der B 97 frühestens 2028


von Tageblatt-Redaktion

Sanierungsbeginn an der B 97 frühestens 2028
Foto: TB-Archiv / Gernot Menzel

Spreetal. Auf der Bundesstraße 97 zwischen Hoyerswerda und Schwarze Pumpe wird man unmittelbar vor der Spreetaler Brücke noch einige Jahre Tempo 30 fahren müssen. Der staatliche Bergbausanierer LMBV sagt, das Vorbereiten einer Stabilisierung des Tagebau-Kippenbodens unter der Straße auf gut drei Kilometern Länge brauche Zeit.

LMBV-Manager Gerd Richter begründet das unter anderem damit, dass viele Leitungen im Wege sind, die erst umverlegt werden müssen. Von der Sanierungsnotwendigkeit betroffen ist außerdem die Stichstraße im Verlauf der S 130 in Richtung Burghammer, Burgneudorf und Neustadt/Spree.

Richter sagt, wenn alles glatt laufe, könne die Sanierung 2028 beginnen. Und weil man sich nur schrittweise vom gesicherten ins ungesicherte Terrain vorarbeiten könne, würden die Arbeiten gut zehn Jahre in Anspruch nehmen. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Karl Kurth schrieb am

Gerd Richter. Immer wieder müssen die "armen" Pressesprecher ihren Namen hinhalten. So schon im Artikel über die Seen Geierswalde, Parwitz Sedlitz (siehe im Verlauf von hoyte24.de). Eine endgültige Sanierung wird es nie geben. Wir werden immer mit der umgegrabenen Erde um uns herum leben und leben müssen. Das war schon vor 50 Jahren so und wird in den meisten Teilen der Bergbauregion auch so bleiben. Wie eine endgültige Sanierung und Nutzung der Bergbaufolgelandschaft aus sieht weiß noch keiner. Um Lohsa und Werminghoff entstanden die ersten Löcher. Jetzt sind wir leider am A.... des Lausitzer Seenlandes. Vieles bergbautechnisch gesperrt und nur punktuell nutzbar. Sanierte oder teilsanierte Seen entstehen nahe der A13 - gut erreichbar für den Grossstadttourismus. Erkunden Sie mal Lohsa der Länge und Breite nach - Sie finden immer ein Verbotsschild der LMBV.

Mirko Kolodziej schrieb am

Hallo Herr Kurth, Gerd Richter ist kein LMBV-Pressesprecher, sondern der Leiter des Sanierungsbereichs Lausitz, in der LMBV-Hirarchie quasi oberes Management. Die hier wiedergegebenen Aussagen traf er in einem Vortrag in dieser Woche bei der Seenland-Konferenz in Brieske. Mirko Kolodziej, Redaktion

Horst Koar schrieb am

Wie Herr Kurth schon sagte, es wird alles getan um den Großstadt-Tourismus zu fördern, ein strategischen Plan gibt es nicht, der Punkt für Punkt abgearbeitet wird.
Viele Jahre sind ins Land gegangen, es gibt keine spürbare Veränderung für die Menschen im ehemaligen Bergbaugebiet. Es wird nur soviel getan, dass der Tourismus pünktlich Geld verdienen kann. Nicht ein künstlicher See ist komplett fertig – im Gegenteil man fängt z.B. am Knappensee an, der sehr gut genutzt wurde, enteignet die Menschen und verspricht, es wird nicht lange dauern.
Nach dieser herbeigeführten Rutschung konnte LMBV sagen, wir brauchen noch länger. Wann wird endlich die Wahrheit gesagt und nicht nur vertröstet.

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