Sanierungsarbeiten lösten Rutschung aus


von Tageblatt-Redaktion

Sanierungsarbeiten lösten Rutschung aus
Foto: TB-Archiv / Gernot Menzel

Koblenz. Die Rutschung am 11. März am Knappensee-Ostufer wurde durch Initialeinträge bei den seeseitigen Profilierungsarbeiten am Ufer zur Vorbereitung der geplanten Rütteldruckverdichtung ausgelöst. So sagt es das für die bergtechnische Sanierung zuständige Oberbergamt in Freiberg.

Das Initial, heißt es weiter, verstärkte sich und führte „zu dem eskalierenden Ausfließen der Kippenmassen und der Schwallwelle“. Externe Sachverständige für Geotechnik seien zu diesem Untersuchungsergebnis gekommen. Der abschließende Bericht wird für den 18. Juni erwartet.

Jetzt solle zunächst der instabile Rutschungskessel gesichert werden. Bis zum 28. Juni 2021 ist durch die Sachverständigen ein Konzept zu den erforderlichen Sicherungs- und Sofortmaßnahmen angekündigt. Über die Fortsetzung der regulären Sanierung in den betroffenen Bereichen könne aber erst im Frühjahr 2022 entschieden werden. (red)

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