Sanierung nicht in Sicht
Lauta. Der Grund des sogenannten Restloches Heide V (vorn) ist von einer mehrere Meter starken Schicht Rotschlamm, einen Abprodukt der Aluminiumerzeugung in Lauta (1918-1990), bedeckt. Akute Bedenken muss man laut dem zuständigen staatlichen Eigentümer nicht haben.
"Das seit vielen Jahren laufende Monitoring-Programm zum Nachweis, dass von den im Restloch befindlichen Rotschlämmen der Aluminiumproduktion keine Gefahr für die Umwelt, insbesondere für den Grundwasserpfad ausgeht, wird auch in den nächsten Jahren fortgeführt", so die Gesellschaft zur Entwicklung und Sanierung von Altstandorten (Gesa).
Freilich ist das Wasser im See wegen der Rückstände mit Schwermetallen, Natrium und Sulfaten belastet. Von einer Sanierung spricht die Treuhandnachfolgerin Gesa, anders als vor Jahren, im Moment nicht. Eine dauerhaft sichere Verwahrung der Rotschlämme sei im ehemaligen Tagebau gewährleistet. (red)
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