Kartellamt erlaubt Sana-Einstieg bei den OSL-Kliniken


von Tageblatt-Redaktion

Kartellamt erlaubt Sana-Einstieg bei den OSL-Kliniken
Foto: Klinikum Niederlausitz / Steffen Rasche

Hoyerswerda. Das Seenland-Klinikum und das Klinikum Niederlausitz mit Standorten in Senftenberg (im Bild) sowie in Lauchhammer haben künftig denselben Betreiber. Das Bundeskartellamt hat grünes Licht für den Einstieg der Sana Klinken AG bei der Klinikum Niederlausitz GmbH erteilt. Man habe keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken, so die Behörde:

Das Klinikum Niederlausitz und das Lausitzer Seenland Klinikum erreichen zwar hohe Marktanteile und stehen in einer gewissen Wettbewerbsbeziehung zueinander. Allerdings sucht bereits heute ein großer Teil der Patienten das benachbarte Elbe-Elster Klinikum und die Maximalversorger der Region – das Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus und das Universitätsklinikum in Dresden – auf.

Im Gegensatz zu Hoyerswerda, wo der Klinik-Konzern aus Ismaning nach wie vor nur 49 Prozent der Anteile hält und die Stadt 51 Prozent, wird Sana in Senftenberg und Lauchhammer gleich Seniorpartner des Kreises Oberspreewald-Lausitz.

Nachdem der OSL-Kreistag im Dezember eine Grundsatzentscheidung getroffen hatte, war im Februar der Kauf- und Abtretungsvertrag unterschrieben worden. Es steht nun wohl noch eine Zustimmung des Brandenburger Innenministeriums aus. (red)

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