Reichlich Neiße-Wasser für das Lausitzer Seenland


von Tageblatt-Redaktion

Reichlich Neiße-Wasser für das Lausitzer Seenland
Foto: Jost Schmidtchen

Sabrodt. Der Pegelstand des Oberen Landgrabens war in den zurückliegenden Tagen so hoch wie selten. Ursache sind die vielen Regenfälle der letzten Zeit, die es erlauben, größere Mengen Wassers aus der Neiße im Raum Rothenburg in den Weißen Schöps zu leiten, der nach seiner Vereinigung mit dem Schwarzen Schöps unterhalb von Boxberg in die Spree mündet.

Das Wasser wird der Spree an der Pumpstation Spreewitz wieder entnommen und über eine acht Kilometer lange Rohrleitung durch den Industriepark Schwarze Pumpe geführt. Die Leitung endet nach der Rohrunterführung der B 156 bei Terpe, wo sie in den offenen Oberen Landgraben übergeht.

Dieser wurde vor rund 20 Jahren ertüchtigt und ermöglicht bei guten Wasserständen von Neiße und Spree die Flutung der Lausitzer Seenkette entlang der B 156 mit Neißewasser, also des Spreetaler Sees, des Sabrodter Sees, des Blunoer Südsees, des Partwitzer Sees und vor allem des Sedlitzer Sees. (red)

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