Rathaus belebt alte Pläne für neue Straße
Hoyerswerda. Die Stadtverwaltung hat einen alten Gedanken an eine neue Straße wieder ausgegraben, der vor einem Jahrzehnt schon einmal ad acta gelegt worden war. Damals war von der Entlastungsstraße Kühnicht die Rede, inzwischen spricht man von der Kühnichter Spange.
Es geht darum, Autos vor allem von der Kühnichter Straße umzuleiten, von wo es Beschwerden über zunehmenden Verkehr und entsprechenden Lärm gibt. Zwangsläufig wäre auch die Grollmußstraße vor dem Klinikum weniger befahren als im Moment.
Die hier gezeigten möglichen Trassenführungen hat das Rathaus jetzt veröffentlicht. Beschlossen ist freilich noch nichts. Es soll zunächst ein Bebauungsplan-Verfahren vorbereitet werden. Die Verwaltung sagt, gebaut werde frühestens 2023. (red)
Kommentare zum Artikel:
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Michael Müller schrieb am
Das ist ja mal eine richtig gute Idee. Hoffentlich wird es aber Variante 1. Bei der 2 greift man sich jetzt schon an den Kopf :)
Torsten Weniger schrieb am
Wie wäre es denn, wenn man die Kühnichter Straße ab Parkplatz Friedhof einfach zur Sackgasse macht? Dann hätte man auch die 250.000,- € für den Radweg sparen können. Zufahrtsstraßen in die "Innenstadt" sind wohl ausreichend vorhanden und die sollte man vielleicht lieber in Schuss halten, bevor man noch mehr Verkehrsflächen schafft!
Wolfgang Krüger schrieb am
Ehe man baut, sollte man doch noch die Verkehrsströme analysieren, viel von dem zugenommenen Verkehr rührt doch sicherlich von dem Umleitungsverkehr wegen der gesperrten Zufahrtsstraßen im Industriegelände, die jetzt wieder freigegeben sind.
Mirko Kolodziej schrieb am
Hallo Herr Krüger, hat man gemacht. Die Rede ist von 4.000 bis 5.000 Kfz am Tag auf der Kühnichter Straße. Während der Sperrung der Straße zum Industriegelände waren es wohl mehr als 10.000. Mirko Kolodziej, Redaktion
Reinhard Ständer schrieb am
In Zeiten des Klimawandels, wo wir alle dringlichst vom Auto auf Bus/Bahn umsteigen sollen, plant Hoywoy schon wieder eine neue, unsinnige Straße, und direkt am Klinikum vorbei durch eine Naherholungsanlage. Gehts noch? Und das in einer Stadt, deren Bahnhof geschlossen ist, der Nahverkehr immer teurer und immer mehr gekürzt wird.
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