Probleme schon vor dem ersten Bus


von Tageblatt-Redaktion

Probleme schon vor dem ersten Bus
Frische Asphaltoberfläche, neuer Gehweg und ab dem kommenden Schuljahr täglich reichlich Schülerverkehr im Bereich Am Stadtrand. Foto: Uwe Schulz

Hoyerswerda. Noch ist kein einziger Schulbus gefahren, noch hat kein Grundschüler die künftige Grundschule Handrij Zejler betreten. Schon gibt es Knatsch mit Anliegern. Zumindest mit einem. Der Mann hat sich an die Stadtverwaltung und mehrere, wenn nicht sogar alle Stadtratsfraktionen gewandt, wie Claudia Florian (CDU) am Dienstag in der Sitzung des Verwaltungsausschusses ansprach. Offenbar geht es um die Linienführung der künftig verkehrenden Schulbusse, den damit verbundenen Wegfall von Pkw-Stellplätzen und den Verkehr insgesamt. Wäre es nicht zumutbar, die Kinder an der Steinstraße bzw. im Bereich des Schulplatzes aussteigen zu lassen?

Doch daran will die Verwaltung nicht rütteln. Die Schüler sollen künftig direkt an der Schule aussteigen. Unabhängig davon wird auch die Stadtlinie dort entlang geführt. Und das nicht erst ab dem neuen Schuljahr, sondern bereits ab Anfang 2022. Für die geplanten Änderungen gab und gibt es Straßen- und Gehwegbau in der westlichen Schulstraße, dem nördlichen Bereich von Am Stadtrand und der Straße An der Thrune.

Das Verkehrskonzept war am am 3. Februar 2021 öffentlich vorgestellt worden.  Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh sagte am Dienstag, dass zwar einige kostenlos nutzbare straßenbegleitende Stellplätze wegfallen, dafür aber seitens der Wohnungsgesellschaft deutlich mehr im Innenquartier geschaffen werden. Die könne man einerseits anmieten (um einen sicheren Parkplatz zu haben), alle anderen würden zur freien Verfügung stehen. (red)

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