Probleme mit dem schnellen Internet


von Tageblatt-Redaktion

Probleme mit dem schnellen Internet
Foto: Gernot Menzel

Kühnicht. Ich bin drin? Na schön wär’s – denkt sich wohl Dachdecker-Meister Thomas Pflanz. Der vom Kreis Bautzen mit Staatsgeld betriebene Breitband-Ausbau hat ihm zwar einen Glasfaseranschluss ins Haus gebracht, aber nutzen kann er ihn laut einem Bericht der Sächsischen Zeitung noch nicht.

Denn: Er ist kein Kunde der Telekom, die vom Kreis mit den Ausbauarbeiten beauftragt worden war. Zwar gilt: Wo Steuermittel verbaut worden sind, muss diskriminierungsfrei allen Anbietern Zugang zum Netz gewährt werden.

Aber in der Realität heißt das: Erst braucht die Telekom Vereinbarungen mit den interessierten Konkurrenten dazu. Für die bisherigen Kupferkabel gab es so etwas schon, für Glasfaser bisher aber noch nicht.

Thomas Pflanz möchte gern bei Vodafone bleiben. Laut Telekom gibt es mit Vodafone immerhin schon eine Absichtserklärung. Wann das dazu führt, dass der Dachdecker auch zugeschaltet werden kann, bleibt allerdings vage. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Bernd Hollask schrieb am

Glückwunsch zum Ausbau, aber das klingt etwas nach einem Luxusproblem. Unser Haus in der Altstadt wurde nicht in den geförderten Ausbau aufgenommen, da die BreitbandHoyerswerda Eigenausbau angemeldet hat. Davon ist bis jetzt nichts zu sehen, eine Anfrage dazu blieb ohne Anwort. Betroffen sind mehrere Häuser in unserer Straße, die vorhandene Bandbreite erreicht nicht mal die in diesem Sommer als Grundstandard beschlossenen 10 MBit/s. Also warten wir weiter...

Sebastian Knispel schrieb am

Internet und Hoyerswerda ist schon eine Sache für sich, es befindet sich auf dem Stand vor 20 Jahren, wer weiter von der Einstein-Straße weg wohnt (dort hat die Telekom ihren Einspeisepunkt), hat Pech und bekommt DSL unter 10 MBit, wer Glück hat bekommt Glasfaser...

Robert Meier schrieb am

Ich empfehle einen 5G-Router. Da gucken dann die jetzigen Anbieter bald in die Röhre…

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