Papiermacher mit weiteren Investitionen


von Tageblatt-Redaktion

Foto: Mirko Kolodziej

Schwarze Pumpe. Um die Ende 2020 in Betrieb gegangene Papiermaschine zwei, aber auch um Planungen für künftige Entwicklungen am Ersatzbrennstoffkraftwerk ging es jetzt bei einem Besuch von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) bei Hamburger Containerboard im Industriepark. Hier zu sehen ist er bei einer Besichtigungsrunde im Gespräch mit den Managern Uwe Amann (links) und Arno Liendl (rechts).

Bei Hamburger arbeitet man aktuell an Plänen für Anlagen zur Abscheidung von Kohlestoffdioxid. Es sollen in der Folge Methanol für Flugzeug-Kerosin und Wasserstoff entstehen. Momentan wird zunächst am EBS-Kraftwerk neben der Papierfabrik ein neues Werkstattgebäude errichtet (unten). Das alte weicht zusätzlichen Anlagen. Deren Aufgabe ist, die Leistung von jetzt 120 Megawatt auf 200 Megawatt zu erhöhen.

Die österreichische Prinzhorngruppe hat in Papierfabrik und EBS-Kraftwerk inzwischen mehr als 800 Millionen Euro gesteckt. Rechnet man die benachbarte Dunapack-Pappfabrik hinzu, beschäftigt Prinzhorn am Standort Schwarze Pumpe 755 Menschen. (red)

Foto: Mirko Kolodziej


Zurück

Einen Kommentar schreiben

Es werden nur jene Kommentare veröffentlicht, die unter Angabe von Vor- und Familienname und einer gültigen E-Mail-Adresse (für Rückfragen) abgegeben wurden.

Was ist die Summe aus 4 und 1?