Niemals von der Muttersprache gelassen


von Tageblatt-Redaktion

Niemals von der Muttersprache gelassen
Foto: Andreas Kirsche

Driewitz. Zeitlebens treu und – wenn es nötig war auch mutig – habe sich Günter Wenk für seinen Glauben und für das Sorbische in seiner Heimat engagiert. So hieß es über den 75-jährigen Driewitzer bei der Verleihung des diesjährigen Domowina-Preises, unter dessen vom Bund Lausitzer Sorben Gewürdigten Wenk ist.

Die Domowina vergibt ihn jährlich für Verdienste um sorbische Sprache und Kultur. Wenk, so die Begründung für seine Ehrung, habe sich zuverlässig über Jahrzehnte zu seiner Muttersprache in einer Gegend bekannt, aus der sie weitgehend verschwunden sei.

Der Driewitzer hat zudem über Jahrzehnte im Lohsaer Gemeindekirchenrat mitgewirkt und engagiert sich im Förderverein des Lohsaer Zejler-Smoler-Hauses. Sein Berufsleben verbrachte er als Bergbauingenieur. (red)

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