Neue Bushaltestelle geht in Betrieb


von Tageblatt-Redaktion

Neue Bushaltestelle geht in Betrieb
Foto: Mirko Kolodziej

Hoyerswerda. Voraussichtlich am ersten Schultag nach den Winterferien werden erstmals Schülerinnen und Schüler des Foucault-Gymnasiums an der neuen Bushaltestelle aus- und einsteigen, welche die Verkehrsgesellschaft VGH an der Wendeschleife hat errichten lassen.

Sie ist der Ersatz für das Beton-Wartehäuschen auf der gegenüber liegenden Seite. Dieses soll im Zusammenhang mit dem Grundstücksverkauf und dem geplanten Bau eines Wohn- und Geschäftshauses der LebensRäume-Genossenschaft weichen.

Haltestelle samt Fahrgastunterstand, sprich Wartehäuschen, haben nach Angaben der VGH 75.000 Euro gekostet. Förderung gab es vom Land Sachsen in Gestalt des Landesamtes für Straßenbau sowie vom Verkehrsverbund Oberelbe. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Ronald Will schrieb am

75.000 Euro!! – mein lieber Gott... aber es gab ja Förderung vom Land... na dann. Leider wird dabei oft vergessen, dass das Land und auch die Stadt kein eigenes Geld haben, sondern es immer unsere Steuergelder sind, dein Geld und mein Geld. Ich freue mich für den Unternehmer, welcher den Auftrag bekommen hat – hoffentlich einer aus Hoy. Eine Bitte habe ich noch, da ich auf dem Bild keinen Papierkorb sehe. Sollte dieser bei diesem Haltestellen-Großprojekt mit eingeplant worden sein, dann bitte noch aufstellen oder neuen Förderantrag stellen. Danke.

Emmi Peeh schrieb am

Ich sehe da keinen Behälter für Müll. Die fehlen seit einiger Zeit an vielen „Wartehäuschen“. Weiß jemand warum?

Juliane Mietzsch schrieb am

Guten Tag,
Am 8. Februar war auf Seite 15 der Sächsisches Zeitung – Hoyerswerda zum Thema Abfallbehälter zu lesen:

Hoyerswerda. Im Rahmen des Austausches von Masten an Bushaltestellen in der Stadt (TAGEBLATT berichtete) fiel auf, dass in diesem Zuge keine Abfallbehälter installiert worden sind. Auf Nachfrage erklärt Robert Arlt, Leiter Technik bei der Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda mbH (VGH), dazu, dass es im Wesentlichen von den ein- und aussteigenden Fahrgästen an einer Haltestelle abhängt, welche Haltestellen mit einem Mülleimer ausgerüstet werden. Denn schließlich diene dieser in erster Linie der Entsorgung von alten Fahrscheinen.

„Die Förderrichtlinien geben es aus Gründen der Barrierefreiheit und Einheitlichkeit nicht her, dass die Abfallbehälter direkt am Mast montiert werden. Menschen im Rollstuhl könnten Probleme bekommen. Deswegen hängen die Fahrplankästen übrigens auch verhältnismäßig weit unten“, erklärt Robert Arlt weiter.

Somit ist zu erwarten, dass an jenen Haltestellen, wo zuvor an den alten Masten Abfallbehälter waren, auch wieder welche installiert werden – „nur nicht am Mast, sondern an einem anderen Standort an der Haltestelle“.

Mit freundlichen Grüßen aus der Redaktion

Stefan Löwe / Geschäftsführer VGH schrieb am

Sehr geehrter Herr Will,

Sie haben recht. 75.000 EUR sind eine ganze Menge Geld.

Uns bei der VGH wäre auch lieber, wenn es weniger wäre. Aber die aktuellen Baupreise sind nun mal wie sie sind.

Wir sind gesetzlich verpflichtet Barrierefreiheit herzustellen. Man könnte diskutieren ob das an dieser Haltestelle – die vor allem dem Schülerverkehr dient – ganz sinnvoll ist. Wobei das Gesetz nicht diskutiert. Barrierefreiheit gilt für jeden und nutzt am Ende allen.

Der Haltestellenausbau erfolgt nach einer Vergabe durch ein Unternehmen aus Elsterheide. Selbstverständlich wird hierbei das Prinzip der Wirtschaftlichkeit gewahrt. Wir sind uns jederzeit bewusst, dass wir hier öffentliche Gelder investieren.

Der alte Fahrgastunterstand auf der gegenüberliegenden Seite mag in Betonbauweise einigermaßen stabil gewesen sein. Besonders anheimelnd war er aber ganz sicher schon lange nicht mehr. Hier schaffen wir mit den Glasflächen mehr Transparenz und Licht. Auch eine Beleuchtung wird noch angeschlossen.

Mülleimer kommt selbstverständlich noch.

Stefan Löwe
Geschäftsführer VGH

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