Nationale Berichterstattung zu kuriosem Spiele-Streit


von Tageblatt-Redaktion

Nationale Berichterstattung zu kuriosem Spiele-Streit
Foto: stock.adobe/ Delphine Poggianti

Hoyerswerda. Ziemlich großes Interesse hat national der augenscheinlich außer Kontrolle geratene Spieltrieb zweier Erwachsener aus der Stadt auf sich gezogen. Von der Westdeutschen Zeitung über die Oberhessische Presse bis hin zu t-online ist eine Polizeimeldung vom Montag zu einem sogenannten Pokémon-Streit über fiktive "Taschen-Monster" aufgegriffen worden. Die Mitteldeutsche Zeitung titelte daher "Männer und Monster".

Gemeldet wurden seitens der Polizei Handgreiflichkeiten zwischen einem 50- und einem 52-Jährigen, die aus einem online im Freien mittels Smartphone ausgetragenen Spiel resultierten. Man ermittle wegen des Verdachts der Bedrohung sowie des Verdachts der Körperverletzung.

Die Polizeimeldung schließt mit einem Satz zum strittigen Spielverlauf: "Da es sich bei den Pokémon-Aktivitäten um Zivilrecht handelte, änderten die Beamten nichts am Status der besetzten Arena." Heißt wohl: Angriffe im Spiel werden in der Realität nicht geahndet. (red)

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