Nachbesserungen am Knappensee-Rundweg
Maukendorf. Am offiziell zum 1. September wieder freigegebenen Abschnitt des Knappensee-Rundweges zwischen Maukendorf und Groß Särchen wird nachgebessert. Radfahrer hatten sich beschwert, weil der Schotter (im Bild) so grob gewesen ist, dass das Fahren unmöglich war.
Jetzt ist der Weg nach Informationen des Bergbausanierers LMBV erneut gesperrt. Die von vielen Nutzern erhoffte Asphaltschicht wird es jedoch nicht geben, da auch vor der See-Sanierung an diesem Abschnitt nicht asphaltiert war.
Stattdessen lässt die LMBV eine geschlämmte Decke aus Material mit einer maximalen Körnung von fünf Millimetern herstellen. Das wird ungefähr zwei Wochen in Anspruch nehmen. (red)
Kommentare zum Artikel:
Mandy Zuischko schrieb am
Jeder See ist mit einem asphaltierten Weg versehen. Erschließt sich mir leider in keinster Weise, warum unser toller Knappensee davon ausgeschlossen wird. Nur weil es vorher nicht so war, ist meiner Ansicht nach keine Begründung. Man kann doch auch mal etwas besser machen als es vorher war.
Annett Witschaß-Kieschnick schrieb am
Das sehe ich genauso. Wenn ich ein Haus abreiße und ein neues Haus baue, dann doch auch nach dem neusten Standard. Nur weil es vorher nicht so war, ist eine schlechte Begründung. Vorher war ein befestigter Waldweg, umgeben von schattenspendenden Bäumen, die fehlen ja jetzt auch. Auch die Kostenfrage zieht nicht, es werden soviel Gelder versenkt, für den Asphalt sollte da noch etwas übrig sein. Außerdem wäre ein asphaltierter Weg vielleicht auch eine kleine Entschädigung für die Anwohner und Besucher, die seit Jahren auf den Knappensee verzichten müssen.
Carola und Rüdiger Kunze schrieb am
Ich sehe es genauso, im 21. Jahrhundert macht man einen Schritt zurück statt vorwärts, man sollte vielleicht mal genauer prüfen, wofür die ganzen zig Millionen überhaupt
verwendet werden. Für mich nicht nachvollziehbar, armes Deutschland.
Ingrid Tschorn schrieb am
Ich schreibe im Namen von zehn Sportfrauen: Nachdem in bisher 10 Jahren der Knappensee totsaniert wurde, wird es Zeit, an die Zukunft des Tourismus am See zu denken. Da kommt doch für einen Radrundweg nur Asphalt in Frage!
Und wie lange noch ist kein Badestrand erlaubt? Die Kinder, die vor 10 Jahren geboren wurden, kennen den See überhaupt nicht, konnten auch nicht schwimmen lernen!
Da wäre doch ein asphaltierte Radweg das mindeste, was man erwarten könnte.
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