Nabu kritisiert geplante Spreestraßen-Vollendung


von Tageblatt-Redaktion

Nabu kritisiert geplante Spreestraßen-Vollendung
Foto: Nabu | ideengrün | Markus Pichlmaier

Spreewitz. „Sensible Spreeaue darf nicht für Brückenbau geopfert werden“, sagt die Weißwasseraner Ortsgruppe des Naturschutzbundes Nabu mit Bezug auf den Spree-Abschnitt zwischen Spreewitz und Zerre. Dieses Bild hat sie mit einer entsprechenden Erklärung mitgeschickt, die sich in eine lange Reihe von Diskussionen zum Weiterbau der sogenannten Spreestraße einreiht.

Während jüngst im Spreetaler Gemeinderat der Ärger groß war, dass das Planfeststellungsverfahren für die Straße zwischen Neustadt/Spree und Spreewitzer Kreisel nicht zum Schluss zu kommen scheint, wiederholt der Nabu früher schon geäußerte Einwände anderer Umweltschützer: Landschaft, Flora und Fauna würden zu stark in Mitleidenschaft gezogen.

Insbesondere entzündet sich die Kritik an der Brücke, die im Zuge des Straßenverlaufs gebaut werden soll. Der Nabu sagt, man möge lieber die marode, nur eingeschränkt befahrbare Spree-Brücke in Spreewitz sanieren. Und für den Lastverkehr zwischen Schwarze Pumpe und Boxberg stehe ja eine gut ausgebaute, zweigleisige sowie elektrifizierte Bahnstrecke zur Verfügung. (red)

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