Mit dem Linienbus bis zum Werksgelände


von Tageblatt-Redaktion

Mit dem Linienbus bis zum Werksgelände
Foto: VGH / Gernot Menzel

Hoyerswerda. Bedarfsorientiert, heißt es bei der städtischen Verkehrsgesellschaft, sei mit dem Fahrplanwechsel vor ein paar Tagen die neue Haltestelle am Firmengelände des Anlagenbauers Yados hinzugekommen. Es scheint unter den 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern also solche zu geben, die auf dem Arbeitsweg gern die Stadtlinie nutzen wollen.

Die Linie 5 verbindet die neue Endhaltestelle im Gewerbegebiet Nardt nun also im Stundentakt mit dem Bahnhof. Yados-Prokurist Olaf Besser (links, hier mit VGH-Technik-Chef Robert Arlt) sagt, zusätzlich wolle man der Belegschaft mit dem Jobticket des Verkehrsverbundes Oberelbe ein kostengünstiges Angebot unterbreiten.

Die VGH verbindet eine längere Geschichte mit Yados. Als der Energieanlagen-Spezialist 2009 gegründet wurde, mietete er sich zunächst in die VGH-Hallen im Industriegelände ein. Denn erst Ende 2012 waren die ersten Betriebsgebäude im Gewerbegebiet Nardt fertiggestellt. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Stefan Löwe (Geschäftsführer VGH) schrieb am

Sehr geehrter Herr Weniger,

vielen Dank für Ihre Anregungen.

Der aktuelle Fahrplan der Linie 5 zu YADOS ist selbstverständlich vollständig auf die Schicht- und Arbeitszeiten von YADOS abgestimmt. Die Anfrage von Frau Guzinski ist ein zusätzlicher Bedarf, den so weder YADOS noch wir kannten.

Die VGH darf nur in den Stadtgrenzen von Hoyerswerda Linienverkehr anbieten. Deshalb ist der Scheibe-See leider der einzige See, den wir direkt ansteuern können. Auch da wird es in den nächsten Monaten noch eine Verbesserung geben. Das setzt noch den Bau u.a. einer Haltestelle direkt am Westufer des Sees voraus.

Am Ausbau des touristischen Angebotes sind wir im Rahmen eines Strukturwandelprojektes dran. Allerdings – siehe oben – dürfen wir das nur im Stadtgebiet von Hoyerswerda anbieten. Aber auch da gibt es sicher noch unerschlossenes Potential.

Wir haben im Stadtverkehr Hoyerswerda einen Schwerbehindertenanteil von ca. 25 Prozent. Das bedingt dann auch die manchmal recht kurzen Haltestellenabstände von 300 Metern.

Die VGH hat bereits vor einigen Jahren mit dem "Seenlandexpress" eine Sonderlinie nach Dresden angeboten. Es war damals nicht ganz einfach juristisch durchzusetzen, dass die VGH das überhaupt durfte. Allerdings war die Nachfrage so gering, dass es am Ende nicht wirtschaftlich darstellbar war und wieder eingestellt werden musste.

Mit dem Fahrplanwechsel vom 28.02. haben wir erstmals seit vielen Jahren unser Fahrplanangebot in Hoyerswerda wieder erhöht. Um ca. 13 Prozent. Diese 13 Prozent haben wir fast vollständig in die von Ihnen gewünschten besseren Angebot am Abend und am Wochenende gesteckt.

Insofern bin ich zuversichtlich, dass wir Ihnen und Ihrer Familie und den Einwohnern und Gästen der Stadt ein – in Bezug auf die Größe von Hoyerswerda – gutes Angebot machen. Klar, mehr wäre immer schöner. Wir müssen aber stets schauen, was für die VGH juristisch zulässig und für die Stadt finanzierbar ist.

Stefan Löwe
Geschäftsführer VGH

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