Minister Habeck bringt Kraftwerks-Millionen


von Tageblatt-Redaktion

Foto: Mirko Kolodziej

Schwarze Pumpe. Einen ziemlichen Batzen Steuergeld hat Wirtschaftsminister Robert Habeck (Bündnis 90 / Die Grünen) am Mittwoch zumindest symbolisch ins Gründer- und Gewerbezentrum Dock³ Lausitz mitgebracht – als Förderscheck. Mit 28,4 Millionen Euro unterstützt der Bund den gleich neben dem Dock³ geplanten Bau des Referenzkraftwerkes Lausitz.

Das ist etwa die Hälfte des Geldes, das die RefLau GmbH mit der Energiequelle GmbH, der Enertrag SE und dem kommunalen Industrieparkzweckverband von Spremberg und Spreetal als Anteilseignern in das Projekt stecken will. Es geht um die Herstellung von Wasserstoff mittels Elektrolyse aus Öko-Strom.

Das RefLau soll es ermöglichen, einen Teil des Gases wieder zu Strom umzuwandeln, wenn kein Wind weht und keine Sonne scheint. Das Ganze ist zunächst ein Demonstrationsvorhaben mit vergleichsweise geringer Leistungsfähigkeit. Fertig sein soll das Wasserstoff-Speicher-Kraftwerk 2025.

Habeck stattete zudem dem benachbarten Leag-Kraftwerk einen Besuch ab, um dort über das 7-Gigawatt-Ökostrom-Projekt der Leag zu sprechen. Anschließend gab es einen Termin beim Anlagenbauer Pewo in Bergen. Laut Pewo ging es unter anderem um ein gemeinsames Forschungsprojekt mit der Uni Kiel. (red)

Foto: PR / Pewo
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