Mehr Sicherheit vor dem Zoo-Kindergarten
Hoyerswerda. An der Fischerstraße spielten zuletzt immer wieder Bedenken bezüglich der Sicherheit von Johanneums-Schülern und Zookita-Kindern eine Rolle. Zebrastreifen und Ampel sind nun vom Tisch, es soll eine einfachere Lösung her.
Die Stadt will ein Stück Grund und Boden gegenüber dem Lessinghaus erwerben und so den Fußweg in Richtung Frentzelstraße (links) verlängern. Die Grundbesitzer sind wohl zur Veräußerung bereit.
Die beiden Bushaltestellen hier würden dann gegenüber derjenigen am Denkmal-Stein zu einer einzigen vereinigt. In diesem Bereich ist die Straße vor dem Überqueren besser einsehbar.
Die Bauverwaltung weist aber darauf hin, dass das erforderliche Geld erst im Doppelhaushalt 2023/24 eingeplant werden muss. Rasch gehen dürfte es also nicht. (red)
Kommentare zum Artikel:
Thomas Häntschke schrieb am
Werte Redaktion ! Sollte es nicht besser um die Verbreiterung des vorhandenen schmalen Weges an den Grundstücken (hier im Bild ab Brücke, Richtung Frentzelstraße) gehen, so daß mehr Sicherheit gegeben wird und warum ist der Zebrastreifen vom Tisch (Habe ich da etwas verpasst oder wurde darüber noch nicht berichtet?)? In Bezug "Ampel" hatte ich mich ja schon geäußert, da es m. M. die Streckenführung (Kurve aus Richtung Schloß) nicht erlaubt, eine solche zu installieren. Ist dies der gleiche Grund, beim Zebrastreifen?
MfG Thomas Häntschke
Mirko Kolodziej schrieb am
Hallo Herr Häntschke, so isses. Der Zebrastreifen war die ursprünglich über den Bürgerhaushalt angemeldete Idee. Dafür gibt es aber wohl Bundes-Regelungen zu Abständen, zur Ausleuchtung und zu Beschilderung, die in der Kurve vorm ehemaligen Kamelgehege wegen der räumlichen Gegebenheiten nicht machbar sind. Daher kam man dann auf die Ampel. Und ja: Es geht um einen Gehweg in normgerechter Breite. Mirko Kolodziej, Redaktion
Stefanie Trunsch schrieb am
Ich bilde mir ein, ich hätte vor kurzem eine Meldung gelesen, dass der gesamte Platz vor der Kita umgestaltet werden sollte. Mit 2 (offiziellen) Stellplätzen zu klein für eine Kita mit über 100 Plätzen + dahinterliegendem Gymnasium. Zudem steht man, sobald man aus der Tür tritt, sofort auf der Straße bzw. auf diesem Platz - ohne jeden Fußweg und mitten im Getümmel zwischen Fahrradständern, 4 Straßen, zu den Stoßzeiten bis zu 6 geparkten Autos statt erlaubten 2. Dass in dieser unübersichtlichen Verkehrssituation bei einem der abenteuerlichen Auspark- und Wendemanövern noch keines von den Kindern unter die Räder gekommen ist, gleicht einem kleinen Wunder. Dass coronabedingt der Weg zum Johanneum Warte-und Abholbereich für die Kita ist - gleichzeitig zu den parkenden PKWs Baustellenfahrzeuge ein und aus fahren bzw. die enge Straße zum Zwischenparken nutzen müssen, macht es auch nicht besser. Die Verkehrssituation ist am ganzen Platz nicht sehr kindgerecht. Respekt an die Erzieher, die bei Ausflügen eine ganze Kinderschar sicher dort entlang bringen (müssen).
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