Mehr als zweieinhalb Jahrzehnte Altstadt-Sanierung

Montag, 28. Oktober 2019

Foto: Uwe Schulz

Hoyerswerda. Das ist eine Altstadt-Aufnahme von 1991. Zwei Jahre später wurde die innere Altstadt zum Sanierungsgebiet erklärt. Das in der Satzung vom 22.6. 1993 formulierte Ziel: "städtebauliche Missstände" zu beseitigen.

26 Jahre später beziffert die Stadt die öffentlichen Gesamtausgaben bei der Sanierung auf rund 28,8 Millionen Euro, davon 19,2 Millionen Euro Fördermittel. Hinzu kommen noch nicht genau bezifferte Privat-Investitionen.

Die teuerste Maßnahme war das Bürgerzentrum mit 5,4 Millionen Euro, gefolgt von der Rathaussanierung am Markt mit 4,1 Millionen Euro.

Im Straßenbau schlagen zum Beispiel Markt, Senftenberger-, Schloss- und Kirchstraße mit 2,6 Millionen Euro zu Buche. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Kommentar von Thomas Häntschke |

Eine Aufnahme aus der gleichen Perspektive aus dem Jahr 2019 würde aufzeigen, welche Betonwüste in diesem Bereich entstanden ist. Leider wurde bei der Beseitigung
"städtebaulicher Mißstände" nicht darauf geachtet, entsprechende Grünflächen zu erhalten, wobei in mir (53) Kindheitserinnerungen (z. B. Ponnyreiten auf der Fläche neben dem Kino beim Weihnachtsmarkt) geweckt werden. Auch die zahlreichen Arbeitsgemeinschaften und Veranstaltungen im Pionierhaus (heute Kufa) fallen mir bei der Betrachtung des Bildes ein. MfG

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