Mehr als 300 Jahre Hoyerswerdaer Geschichte


von Tageblatt-Redaktion

Foto: TB-Archiv

Hoyerswerda. Vor gut drei Jahrzehnten brauchte man nur wenig Phantasie, um sich vorzustellen, dass das Lessinghaus in der Altstadt aus dem Jahr 1702 stammt - die Anmutung war, wie zu sehen: alt. Das Gebäude wurde vor 322 Jahren aufgrund eines damaligen Mangels an Amtsstuben errichtet.

Im Amtshaus wirkten unter anderem die Amtmänner Theophilius Lessing der Ältere (1697 – 1748) und Theophilius Lessing der Jüngere (1728 – 1798), Verwandte des Dichters Gotthold Ephramin Lessing (1729 – 1781). Angeblich war Letzterer auch mal im Amtshaus zu Besuch, Belege dafür gibt es freilich nicht.

In den 1990ern wurde die zwischenzeitliche Brauerei-Verwaltung vom neuen Besitzer Klaus Wiegmann saniert. Darin fand eine Gaststätte Platz, heute ist hier unter anderem eine Tagespflege zu finden. Eine neuerliche Aufhübschung ist gerade in Vorbereitung. (red)

Foto: Mirko Kolodziej
Themen in dieser Meldung


Zurück

Einen Kommentar schreiben

Es werden nur jene Kommentare veröffentlicht, die unter Angabe von Vor- und Familienname und einer gültigen E-Mail-Adresse (für Rückfragen) abgegeben wurden.

Was ist die Summe aus 5 und 8?