Man träumte einst vom Bootsbetrieb...


von Tageblatt-Redaktion

Man träumte einst vom Bootsbetrieb...
Foto: Mirko Kolodziej

Hoyerswerda. Der Name mag etwas irritierend sein, aber der Anblick ist recht idyllisch: Der Gondelteich hat in seiner Geschichte schon so einiges erlebt. 1999 etwa ertrank hier ein junger Mann, 2018 wurden Zirkus-Elefanten zum Baden geführt. Mit dem Gondeln hingegen ist es nicht so weit her.

Zwar schwimmen auf dem Gewässer ab und an Schiffsmodelle und 2004 waren sogar probeweise Segelboote unterwegs, doch der Traum vom regulären Bootsbetrieb für Ausflügler ist bislang ein Traum geblieben. Aufgekommen war er vor gut 25 Jahren.

Damals wurde die Neugestaltung des Gewässers - vormals Überrest wilden Kiesabbaus - vorbereitet, die dann 2000 und 2001 in die Tat umgesetzt wurde. Unter anderem asphaltierte man den Grund und schloss den Teich an den Büschingsgraben an.

Seither trocknet er im Sommer auch nicht mehr aus, wie das vorher regelmäßig der Fall gewesen ist. Der kleine „Hafen“ ist jedoch weitgehend ungenutzt. An seiner tiefsten Stelle misst der Gondelteich zwei Meter. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Holger Drescher schrieb am

Tja, so war es eigentlich einmal gedacht, und leider bis zum heutigen Tag nicht verwirklicht. Vielleicht könnte man dieses Thema im Stadtrat anschneiden oder gar es zum Sitzungsthema machen. Auf alle Fäll, sollte man ein Augenmerk darauf haben und darüber einmal mehr nachdenken. Ein kleiner Hafen wäre ja vorhanden, und dazu ein umgebautes Lausitzbad, was könnte es schöneres geben, es in naher Zukunft zu realisieren.

Dagmar Steuer schrieb am

Wäre wünschenswert, aber keine Sache, die Aufgabe einer Stadt ist. Wenn sich ein privater Betreiber findet, gibt es sicher grünes Licht.

Alexander Schwiebs schrieb am

Wer will denn schon in diesem Wasser, was dreckig ist, Segeln oder Rudern? Ich möchte nicht wissen, was alles darin liegen möchte.
Geht denn nicht vom Gondelteich und der Schwarzen Elster zu verbinden, dass man da mit einem Ruderboot was machen könnte?

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