Rosa-Luxemburg-Straße weiter nicht vordringlich


von Tageblatt-Redaktion

Rosa-Luxemburg-Straße weiter nicht vordringlich
Foto: Uwe Schulz

Hoyerswerda. 2022 will die Stadtverwaltung mit den nötigen Planungen für eine Sanierung der Rosa-Luxemburg-Straße in der Altstadt beginnen. Das erklärt das Rathaus mit Bezug auf die haushaltsrechtliche Absicherung der entstehenden Kosten in einer Antwort auf Anfragen der Stadträte Dr. Gitta Kaltschmidt (CDU) und Ralph Büchner (Linke).

Auf unsere Anfrage hin heißt es jedoch, die Luxemburgstraße habe nach wie vor nicht die höchste Priorität, „da sie ausschließlich Erschließungscharakter trägt“. In behördlicher Planung hat die Stadt derzeit noch zwei größere Straßenbauvorhaben.

Zum einen soll die neue Oberschule im WK I eine Zufahrt aus Richtung WK VIII erhalten. Außerdem seien diverse Decken-Erneuerungen vorgesehen. Verwiesen wird auch auf Planungs-Kapazitäten, sprich begrenztes Personal. (red)

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Kommentare zum Artikel:

Marc Natusch schrieb am

Ich habe wirklich null Verständnis für diese Entscheidung. Ich bin zwar kein Anwohner dieser Straße, muss diese aber des Öfteren nutzen.
Es schmeißt einen ja bald aus dem Auto, wenn man diese Straße nutzen muss. Dann kommt noch dazu, dass man bald mit einem Rasenmäher darüber fahren muss, oder eventuell ein paar Schafe weiden lässt, damit die Straße nicht zuwächst und sichtbar bleibt. Es werden jedes Jahr auf kommunaler und auch auf Bundesebene so ein Haufen Steuergelder sinnlos aus dem Fenster geworfen. Bei der Sanierung dieser Straße wären unsere Steuergelder wirklich gut investiert.
Ich persönlich finde, dass das Bildungssystem mit allem drum und dran zumindest auf Landesebene entschieden und finanziert werden sollte. Bildung geht alle an und alle jammern rum, wenn die Pisa Studie mal wieder veröffentlicht wird. Eine vernünftige Infrastruktur und auch Bildung sollte generell mehr und besser gefördert werden. Das hebt das Ansehen und die Qualität der Schule, was viele Schüler unter Umständen noch mehr motivieren könnte, an einer angesehenen Schule einen Abschluss gemacht zu haben.
Von der Straße zur Schule...es greift manchmal doch eins ins andere.

Michael Müller schrieb am

Ich hatte neulich die Stadt angerufen, weil in der Schumann-Straße die Betonplatten an den Ecken absinken und so bis zu 3 Meter lange Schlaglöcher entstanden sind, wenn man das überhaupt noch Schlag. Zudem noch viele weitere. Eines davon hat man schon vor vermutlich 30 Jahren mit 36 schwarzen Ziegelsteinen aufgefüllt. Das muss man sich mal vorstellen. Dann, ich glaube 2008, nochmal Teer drübergeklatscht. Da zweifelt man schon an den Geisteszustand der Verantwortlichen. Man kann doch mit einem Betonscheider die betroffenen Stellen rausschneiden und sich vielleicht mal um die Ursache kümmern, Sand auffüllen usw..., aber nein, das ist wie als wenn man Steuergelder in einen Brunnen wirft. Diese Löcher sind extrem schlimm. Vor allem wenn diese Paketautos, Baufahrzeuge oder Müll-LKWs da reindonnern.. Am Telefon meinte man, dass die Hauptverkehrsstraßen Vorrang haben. Naja, ich weiß ja nicht.
Schaut man sich die Stauffenbergstraße an, denkt man der Flickenteppich wäre Reklame für einen Zirkus oder die Straße hätte im 2. Weltkrieg einiges abbekommen. Hier müsste man mal aufhören zu flicken und die Straße erneuern. Wie sieht denn das aus? Mein Onkel aus Teterow war vor vielen Jahren mal hier und sagte mir, dass er bei einem Fest am Gondelteich war, wo unser Bürgermeister ein Fass Bier anstach. Da hat er doch glatt zu ihm gesagt -wohlgemerkt als Besucher- dass er sich lieber um die Straßen kümmern sollte... Wo in dieser Stadt die Steuergelder hingehen fragt man sich wirklich. Mein Auto hat von Haus aus ein hartes Fahrwerk, auf der Stauffenbergstraße komme ich mir vor wie auf einem Trekker und muss zudem Schlängellinie fahren. Die berühmte Bodenwelle auf der Hermannstraße zwischen Ärztehaus und Kreuzung lässt auch an den Geisteszustand der Verantwortlichen zweifeln. Die ist ja schon mindestens 15 Jahre so. Ich fahre dort permanent - trotz Sperrlinie - auf die andere Fahrbahnseite. Lieber zahle ich Strafe als dort mit dem Auspuff aufzusetzen.
Aber jetzt wird die Straße zwischen Neustädter Bahnhof und der Schwimmhalle gemacht. Geisteskrank? Das ist die Frage. Das war doch DIE Stadtautobahn. Die erlaubten 70km/h waren doch wunderbar zu fahren. Kein Huckel, nix.
In der Lilienthalstraße, kurz vor der Kreuzung zur Franz-Liszt-Straße ist ein Loch, das grenzt schon an versuchten Mord. Da kann man fast ein ganzes Fahrrad reinschmeißen. In Dunkelheit wird dort jeder Radfahrer stürzen, weil es genau auf Höhe der Radfahrer ist. Und das ist schon so lange dort, weit über ein Jahr. SCHÄMT euch! Wenn ihr vor mir stehen würdet und mir sagen würdet, dass was anderes Vorrang hat (damit die Stadt schööön aussieht), dann würde mir sicher die Hand ausrutschen. Bestimmt empfinden viele Bürger so. Solche Sachen müssen unverzüglich, innerhalb von 24 Stunden erledigt werden, spätestens!!! Aber über ein Jahr, Leute, was ist bei euch los? Ich glaube neulich einen rosa Kringel um das Loch gesehen zu haben. Hat also wohl mal jemand von der Stadt entdeckt. Applaus! Applaus! Kann dann erstmal wieder ein Fass Bier angestochen werden.

René Lehmann schrieb am

Ich sag dazu auch besser nichts mehr. Es ist sowieso sinnlos. Wir sind Anwohner dieser Straße und müssen es ertragen. Der Putz fällt von der Decke, überall Risse in den Wänden, das Geschirr fällt fast aus den Schränken und man versteht mitunter sein eigenes Wort bei geöffneten Fenstern nicht mehr. Oder anders ausgedrückt, die ganze Bude bebt wenn Fahrzeuge über die losen Platten "fahren". Oder soll ich sagen, über die künstlich aufgebrachten "Hügel" der doch so tollen Sanierung vor Jahren? Schauen wir mal, wer für die Schäden an den Häusern aufkommt. Es werden neue Wege gebaut, anstatt sich erstmal um den Erhalt der vorhandenen zu kümmern. Versprochen ist es seit Jahren. Naja, ich denke in meinem Leben werde ich eine Instandsetzung nicht mehr erleben. Es ist übrigens sehr interessant wenn man abends draußen steht, die Radfahrer auf dem Heimweg aus den Gärten sind und sich lautstark über den Zustand dieser "Straße" (eigentlich ist jeder Feldweg besser) beschweren. Wiedergeben sollte ich das besser nicht. Verstößt gegen die Netiquette und würde als vulgäre Ausdrucksweise bezeichnet werden. Aber im Grunde genommen ist es das, was wohl jeder denkt, der sich diese Zumutung von "Straße" antun muß.

Susanne Pohlig schrieb am

Kann mich den Kommentaren nur anschließen. Die Strasse beim Schwimmbad war in Ordnung, dagegen die Rosa-Luxemburg-Strasse einfach nur peinlich... .Aber eine Strasse durch's FKO in Erwägung ziehen, dort war es mal so schön. Alles vergammelt und wird kaputt gemacht. Überhaupt sieht es an vielen Stellen einfach furchtbar aus. Nähe Gaststätte Olympia, da wurden vor Jahren Häuser abgerissen und an dieser Stelle Wiese mit Bänken und Papierkörbe....war hübsch...waaar!!! Jetzt wuchert das Unkraut meterhoch, eine Bank steht noch, Papierkorb weg. Wenn man in anderen Städten ist, ist alles gepflegt - Hoyerswerda einfach nur peinlich. Außerdem stehen kaum noch Papierkörbe da-doch...im Rosarium an jeder Ecke. Man ist ja schon gezwungen, dort mit dem Hund zu gehen. Kein Wunder, wenn die Kotbeutel ins Gebüsch geworfen werden. Man zahlt Steuern und für die Hundehalter wird nichts getan.

Thomas Häntschke schrieb am

Werte Frau Pohlig ! Ich gebe Ihnen recht, das es viele Stellen gibt, welche ordentlicher aussehen könnten, teilweise die BürgerInnen jedoch durch Fehlverhalten selbst schuld sind, so daß ich in Bezug "Kotbeutel" Sie fragen möchte: Ist es zuviel verlangt, den Beutel mit nach Hause zu nehmen und in der Restmülltonne zu entsorgen? Bei diesen Kleinigkeiten fängt nämlich die Sauberkeit in den Städten an. Wenn kein Entsorgungsbehälter in der Nähe ist, nehme ich meinen Dreck mit und entsorge ihn dann zu Hause. MfG Thomas Häntschke

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